ALVARO: EU-Haushalt 2013 soll Wachstum schaffen

Mittwoch, 25. April 2012

Brüssel, 25.4.2012 – Der FDP-Haushaltsexperte im Europäischen Parlament, Alexander ALVARO, verlangt eine sehr viel stärkere Fokussierung der EU-Milliarden auf die Bereiche Forschung und Entwicklung. Bei der Vorstellung des EU-Budgets 2013 im Haushaltsausschuss des Parlaments durch die EU-Kommission forderte der zuständige Berichterstatter der liberalen ALDE Fraktion: “Wir müssen viel stärker das Kapital in den Köpfen unserer Ingenieure, Programmierer und Naturwissenschaftler fördern, dann bestehen wir auch im globalen Wettbewerb.”

Alvaro bemängelte, dass der Mehrwert der milliardenschweren EU-Programme den Bürgern zu wenig erklärt werde: “Wir reden zu viel über Erhöhung der EU-Haushalte, statt über die Förderung unseres wissenschaftlichens Know-Hows nachzudenken.” Dabei sei jeder klug investierte Euro ein Fitmacher für die Zukunft. Der deutsche Liberale ruft dazu auf, Sparbemühungen und Investments intelligent zu kombinieren: “Da wo Wachstum gestärkt und Jobs geschaffen werden, stärken wir den Standort Europa.”

Die Nettozahler unter den Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland, möchten eine starke Ausweitung nicht mittragen. Um die Ziele der EU-Strategie 2020 zu erreichen, sei es jedoch notwendig, dass die EU-Kommission ihre Rechnungen bezahlen kann, die die Mitgliedsstaaten nach Brüssel schicken. 2013 ist das letzte Jahr der aktuellen Finanzierungsperiode, in dem viele Programme nun auf Hochtouren laufen. “Wenn wir jetzt korrekt buchhalten, dann ersparen wir uns komplizierte Änderungshaushalte.”

ALVARO: Haushaltsleitlinien 2013 – vernünftig, verantwortungsbewusst, ausgewogen 

Mittwoch, 14. März 2012

„Der EU-Haushalt 2013 muss ausgewogen sein, er muss vernünftig sein und er muss verantwortungsbewusst sein. Bei allen nötigen Sparanstrengungen seitens der Mitgliedstaaten müssen wir aber auch Investitionen tätigen. Weiter…

Der Mehrwert Der EU – Ein Förderleitfaden

Montag, 27. Februar 2012

 

Download:

Der Mehrwert der EU

 

Aus dem Vorwort:

“Eine intelligente, nachhaltige und integrative Wirtschaft”: Das ist das Ziel der europäischen Wachstumsstrategie bis 2020, “Europa 2020″. Um dies zu erreichen, investiert die EU 95% ihres Budgets in Programme zur Förderung von Bildung, Innovation, regionalen Strukturen und vielen weiteren Bereichen.

Eines der bekanntesten und erfolgreichsten Förderprogramme der EU ist wahrscheinlich das ERASMUS-Programm. Knapp 2 Millionen Studierende und 200.000 Lehrkräfte verbringen mit Unterstützung von ERASMUS und anderen Bildungsförderungen einen Aufenthalt in einem von 31 europäischen Staaten. Seit 1987 ist ERASMUS ein Musterbeispiel europäischer Förderung: Zum einen wird die Verbesserung der Lehre durch den Aufenthalt in einem fremden Bildungssystem vorangetrieben und gleichzeitig das Kennenlernen und Zusammenwachsen der Europäischen Bevölkerung gefördert.

Gleichzeitig soll mit den vielfältigen Fördermöglichkeiten das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in der Union gestärkt werden. In diesem Förderleitfaden können Sie erste Informationen über die Möglichkeit einer Unterstützung Ihres Projekts oder Anregungen zu möglichen neuen Projekten finden.

Wenn Sie weitergehende Fragen zu einzelnen Programmen oder der EU-Förderung allgemein haben, dann stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Alexander Alvaro,

Mitglied des Europäischen Parlaments

 

ALDE welcomes a 2012 budget that combines rigour and growth

Montag, 5. Dezember 2011

Press Release

ALDE welcomes a 2012 budget that combines rigour and growth

ALDE welcomes the positive outcome of the 2012 budgetary procedure which confirms the initial analysis that the EU budget should both comply with the rigor that affects all national budgets, and participate in investment needed for future growth, including R & D, education and training.
01/12/2011
ALDE welcomes the positive outcome of the 2012 budgetary procedure which confirms the initial analysis that the EU budget should both comply with the rigor that affects all national budgets, and participate in investment needed for future growth, including R & D, education and training.
Anne Jensen (Venstre, Denmark), ALDE Coordinator for the Budget Committee, said: “It is important that the level of payments reflects the EU’s objectives. It is therefore encouraging that the Member States are committed to correct the current budget if the level used for payment appropriations should be too low. Without prejudging the needs, I simply note that at the end of 2010, the amount of current commitments had already reached 194 billion euros. ”
Carl Haglund (Svenska Folkpartiet, Finland), ALDE shadow rapporteur for the 2012 general budget, continued: “For Liberals and Democrats in Europe, the main goal was to save the 2020 Strategy threatened by cuts done by the Council. Our priorities for research, competitiveness, innovation and lifelong learning, are sufficiently addressed. We also welcome the increase foreseen for Frontex and the mobilization of the flexibility instrument to finance the Arab spring “.
Alexander Alvaro (FDP, Germany), ALDE shadow rapporteur for the budget of other institutions, concluded: “If everyone is tightening its belt in Europe, the European institutions must do the same. This is especially true in the European Parliament where we have identified significant savings on operating costs. Despite the new tasks resulting from the Lisbon Treaty, and thanks to internal redeployment and restructuring, we can both work in good conditions while saving 74 million in travel costs, translation and interpretation, energy consumption and members’ expenses.”

Quelle

ALVARO: Spar-Haushalt 2012

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Der EU-Haushalt wird im Jahr 2012 um 1,86 Prozent gegenüber dem laufenden Jahr anwachsen. Das Europäische Parlament hat die entsprechende Einigung mit dem Rat heute verabschiedet. Dazu Alexander Alvaro, stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses:

„Das ist weniger als die durchschnittliche Inflationsrate und auch im Verhältnis zu den nationalen Haushalten ein sehr geringer Anstieg. Das Parlament konnte seine Kernforderung, die Umsetzung der Strategie ‚Europa 2020’, und damit die Finanzierung entsprechender Projekte im Bereich Forschung und Innovation trotz aller Kürzungen durchsetzen.“

„Die EU braucht mehr Investitionen in zukunftsfähige Forschung und Innovation, die dann auch Anreize für die Wirtschaft bergen und Arbeitsplätze schaffen. Dazu müssen wir aber weg vom Subventionsdenken und Bestandsschutz. Gleichzeitig muss effizienter gewirtschaftet werden und Bürokratie- und Verwaltungskosten gespart werden.“

„Im Parlamentshaushalt sparen wir unter dem Strich 74 Millionen Euro. Das schaffen wir durch effektivere Organisation, zum Beispiel bei Reisekosten, Übersetzen und Dolmetschen, Energieverbrauch und bei den Zulagen für Abgeordnete. Freilich ließen sich jährlich weitere 180 Millionen Euro und 19.000 Tonnen Kohlendioxid sparen, wenn der Wanderzirkus zwischen Brüssel und Straßburg abgeschafft würde.“

„Wir haben aber in den Verhandlungen auch mit einem Denkfehler seitens der Mitgliedstaaten zu kämpfen. Wo das Parlament politische Prioritäten finanziell unterfüttern möchte, wird beim Rat nur auf die Endsumme geschaut. Erstaunlich ist dabei, dass uns gleichzeitig gesagt wird, dass die nationalen Regierungen kein Problem damit haben, bei zu knapper Bemessung der geplanten Zahlungen, das nötige Geld im Laufe des Haushaltsjahres über Berichtigungshaushalte nachzuschießen. Das Parlament würde lieber von Anfang an die verfügbaren Mittel dort einsetzen, wo sie den größten Mehrwert bieten“, so Alvaro.