„Die geplanten Hinrichtungen von Zahra Bahrami und Sakineh Ashtiani müssen von den iranischen Justizbehörden umgehend ausgesetzt werden. Folter und Steinigung sind eines zivilisierten Landes wie Iran nicht würdig. Iran muss die Todesstrafe abschaffen“, erklärt Alexander Alvaro, Bürgerrechtsexperte der FDP und Mitglied der Iran-Delegation im Europäischen Parlament in Zusammenhang mit der heutigen Verabschiedung einer Resolution zu den Menschenrechten im Iran.
„Die Unterdrückung und Folter von politischen Gegnern, Menschenrechtsaktivisten, Journalisten, Bloggern, Lehrern, Intellektuellen, Akademikern, Homosexuellen, Frauen, Studenten, Gewerkschaften und Minderheiten führt zu einer fortschreitenden Talibanisierung der iranischen politischen Klasse und Gesellschaft. Ein Regime, das Ehebruch mit Steinigung bestraft und gleichzeitig geheime Nuklearpläne hegt, darf sich deshalb auch nicht wundern, wenn seinen angeblich friedlichen Beweggründen mit zunehmender Skepsis begegnet wird“, so Alvaro abschließend.












