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	<title>Alexander Alvaro &#187; Anfragen</title>
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	<description>Mehr Freiheit. Mehr Sicherheit.</description>
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		<title>SCHRIFTLICHE ANFRAGE E-1370/10 von Alexander Alvaro (ALDE) an den Rat</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 08:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SvenGoergens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte/Inneres]]></category>

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		<description><![CDATA[SCHRIFTLICHE ANFRAGE E-1370/10
von Alexander Alvaro (ALDE)
an den Rat
Betrifft: Extremistische Madrassen in Pakistan
W&#228;hrend eine Reihe von L&#228;ndern Ma&#223;nahmen zur Bek&#228;mpfung des weltweiten Terrorismus an allen Fronten ergreift, ist bekannt, dass zahlreiche Madrassen (islamische Religionsschulen) in Pakistan Extremisten aus verschiedenen L&#228;ndern indoktrinieren und ausbilden, die sich dann Terrororganisationen wie den Taliban oder Al Kaida anschlie&#223;en.
Das Europ&#228;ische Parlament [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SCHRIFTLICHE ANFRAGE E-1370/10</p>
<p>von Alexander Alvaro (ALDE)</p>
<p>an den Rat</p>
<p>Betrifft: Extremistische Madrassen in Pakistan</p>
<p>W&#228;hrend eine Reihe von L&#228;ndern Ma&#223;nahmen zur Bek&#228;mpfung des weltweiten Terrorismus an allen Fronten ergreift, ist bekannt, dass zahlreiche Madrassen (islamische Religionsschulen) in Pakistan Extremisten aus verschiedenen L&#228;ndern indoktrinieren und ausbilden, die sich dann Terrororganisationen wie den Taliban oder Al Kaida anschlie&#223;en.</p>
<p>Das Europ&#228;ische Parlament hat bereits im Jahr 2004 Kenntnis „von den Ma&#223;nahmen zur Reglementierung der ,Madrassa‘ oder religi&#246;sen Schulen [genommen], bedauert aber die wenig energische Umsetzung dieser Politik, da die Muscharraf-Regierung den religi&#246;sen F&#252;hrern &#246;ffentlich zugesichert hat, sie werde sich nicht in die internen Angelegenheiten der Madrassa einmischen;“ (Entschlie&#223;ung des Europ&#228;ischen Parlaments zur Lage betreffend Menschenrechte und Demokratie in der Islamischen Republik P5_TA(2004)0374, 22. April 2004), und im Jahr 2007 betont, „wie wichtig der allgemeine Zugang zu staatlicher Bildung sowie die wirksame &#220;berwachung der Madrassen ist, um zu verhindern, dass sie von Extremisten kontrolliert werden; ruft die Regierung von Pakistan auf, der von ihr in der Vergangenheit eingegangenen Verpflichtung betreffend die Teilnahme ausl&#228;ndischer Studenten in den Madrassen nachzukommen;“ (Entschlie&#223;ung des Europ&#228;ischen Parlaments vom 25. Oktober 2007 zu Pakistan P6_TA(2007)0489). Der US-amerikanische Unterausschuss f&#252;r Nationale Sicherheit und Ausw&#228;rtige Angelegenheiten hat in seiner Anh&#246;rung vom 9. Mai 2007 &#228;hnliche Anliegen ge&#228;u&#223;ert.</p>
<p>1.     Erh&#228;lt der Rat Erkenntnisse von den einzelnen europ&#228;ischen Geheimdiensten? Welche Madrassen in Pakistan sind als Ausbildungsorte von terroristischen Kadern ermittelt worden?</p>
<p>2.     Welche Ma&#223;nahmen sieht der Rat als anwendbar an, um zu erreichen, dass Pakistan die Madrassen schlie&#223;t, von denen feststeht, dass sie Terrorismus und Hass verbreiten?</p>
<p>Antwort wird nach Erhalt ver&#246;ffentlicht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>SCHRIFTLICHE ANFRAGE E-1622/10</title>
		<link>http://www.alexander-alvaro.de/archives/1071/schriftliche-anfrage-e-162210</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 08:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SvenGoergens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte/Inneres]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[SCHRIFTLICHE ANFRAGE E-1622/10
von Sophia in &#8216;t Veld (ALDE), Jeanine Hennis-Plasschaert (ALDE), Alexander Alvaro (ALDE), Nadja Hirsch (ALDE), Renate Weber (ALDE), Nathalie Griesbeck (ALDE), Sonia Alfano (ALDE) und Baroness Sarah Ludford (ALDE)
an die Kommission
Betrifft: Klage gegen Google in Italien
Am 24. Februar 2010 hat das Strafgericht von Mailand drei F&#252;hrungskr&#228;fte von Google wegen des Versto&#223;es gegen das Datenschutzgesetz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SCHRIFTLICHE ANFRAGE E-1622/10</p>
<p>von Sophia in &#8216;t Veld (ALDE), Jeanine Hennis-Plasschaert (ALDE), Alexander Alvaro (ALDE), Nadja Hirsch (ALDE), Renate Weber (ALDE), Nathalie Griesbeck (ALDE), Sonia Alfano (ALDE) und Baroness Sarah Ludford (ALDE)</p>
<p>an die Kommission</p>
<p>Betrifft: Klage gegen Google in Italien</p>
<p>Am 24. Februar 2010 hat das Strafgericht von Mailand drei F&#252;hrungskr&#228;fte von Google wegen des Versto&#223;es gegen das Datenschutzgesetz zu sechs Jahren Gef&#228;ngnis verurteilt, die Verleumdungsklage jedoch abgewiesen. Es war das erste Strafverfahren weltweit, in dem Google wegen der Ver&#246;ffentlichung von Webinhalten auf seiner Plattform zur gemeinsamen Nutzung von Videos verurteilt wurde, z. B. von einem Video, in dem gezeigt wird, wie eine autistische Person drangsaliert wird.</p>
<p>Berichterstatter haben nun die Bef&#252;rchtung ge&#228;u&#223;ert, dass solch eine Auslegung der Datenschutzvorschriften die Internetanbieter f&#252;r die Handlungen der Benutzer verantwortlich machen k&#246;nnte und es erforderlich werden k&#246;nnte, die von den Benutzern durchgef&#252;hrten Aktionen vorab auf ihre Rechtm&#228;&#223;igkeit zu &#252;berpr&#252;fen, was den Grunds&#228;tzen der Neutralit&#228;t im Netz und des Online-Datenschutzes zuwiderlaufen w&#252;rde. Solche pr&#228;ventiven Kontrollen der ver&#246;ffentlichten Inhalte w&#252;rden die Internetanbieter praktisch Medien wie Fernsehen und Zeitungen gleichstellen und k&#246;nnten zu einer Einschr&#228;nkung der Meinungs- und Informationsfreiheit im Internet f&#252;hren.</p>
<p>Ist die Kommission der Ansicht, dass die EU-Datenschutzrichtlinie (95/46/EG<a href="#_ftn1">[1]</a>) und das italienische Datenschutzgesetz den Internetanbietern eine Verpflichtung auferlegen und diese dann daf&#252;r zust&#228;ndig sind, Inhalte, die von Benutzern im Internet erstellt, ausgetauscht oder ver&#246;ffentlicht werden, vorab zu kontrollieren? Vertritt die Kommission die Auffassung, dass die Internetanbieter, analog zur Presse und anderen Medien, f&#252;r Inhalte haftbar gemacht werden k&#246;nnen, die von ihren Benutzern ver&#246;ffentlicht werden? Wie wird die Kommission sicherstellen, dass die Grunds&#228;tze der Neutralit&#228;t im Netz und des Datenschutzes geachtet werden?</p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref">[1]</a> ABl. L 281 vom 23.11.1995, S. 31.</p>
<p>Antwort wird nach Erhalt ver&#246;ffentlicht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Google Street View &#8211; Schriftliche Anfrage an die Kommission (engl.)</title>
		<link>http://www.alexander-alvaro.de/archives/1054/google-street-view-schriftliche-anfrage-an-die-kommission-engl</link>
		<comments>http://www.alexander-alvaro.de/archives/1054/google-street-view-schriftliche-anfrage-an-die-kommission-engl#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 14:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SvenGoergens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerrechte/Inneres]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[20.5.2010
According to a recent statement by Google itself, Google has secretly intercepted user communications on private Wi-Fi networks across Europe in connection with its Street View mapping activities. It appears that much of this data may be personal data within the meaning of EU law, and that it was intercepted without the knowledge or consent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>20.5.2010</p>
<p>According to a recent statement by Google itself, Google has secretly intercepted user communications on private Wi-Fi networks across Europe in connection with its Street View mapping activities. It appears that much of this data may be personal data within the meaning of EU law, and that it was intercepted without the knowledge or consent of the affected users. Many Member State rules implementing the Data Protection Directive and the e-Privacy Directive are likely to have been infringed.</p>
<p>In light of the foregoing, will the Commission answer the following questions:</p>
<p>1.	What actions will the Commission take to ensure that no more personal data is destroyed that would be potential evidence in any related criminal or civil proceedings?</p>
<p>2.	Has the Commission contacted data protection authorities in Germany and other Member States to determine what actions they are taking and what breaches of data protection rules may have occurred in their jurisdictions?</p>
<p>3.	Will the Commission take steps to help Member State data protection authorities conduct thorough investigations into this matter and ensure that European privacy rules are enforced and European citizens are protected?</p>
<p>4.	If it is confirmed that Google has infringed European data protection rules, what action will the Commission take?</p>
<p>As soon as the commission answers the written questions we will publish them online.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Forschungsprogramm INDECT &#8211; Schriftliche Anfragen an die Kommission</title>
		<link>http://www.alexander-alvaro.de/archives/1023/forschungsprogramm-indect</link>
		<comments>http://www.alexander-alvaro.de/archives/1023/forschungsprogramm-indect#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 07:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SvenGoergens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alexander-alvaro.de/?p=1023</guid>
		<description><![CDATA[INDECT &#8211; Grundrechtecharta Art. 8
Die Kommission hat 2008 die Sicherheitsforschung mit 1,4 Mrd. EUR aus dem EU-Haushalt ausgestattet. Damit wird im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms unter anderem das Projekt INDECT (Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment) mit 10,91 Mio. EUR bezuschusst. INDECT arbeitet seit Anfang 2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>INDECT &#8211; Grundrechtecharta Art. 8</strong></p>
<p>Die Kommission hat 2008 die Sicherheitsforschung mit 1,4 Mrd. EUR aus dem EU-Haushalt ausgestattet. Damit wird im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms unter anderem das Projekt INDECT (Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment) mit 10,91 Mio. EUR bezuschusst. INDECT arbeitet seit Anfang 2009 daran, eine Plattform zu entwickeln, um mittels Registrierung und Austausch operationeller Daten automatisch Bedrohungen zu erkennen oder abnormales Verhalten zu melden und dies mit verschiedenen &#220;berwachungstechnologien zu verbinden. Einzelne bereits jetzt existierende &#220;berwachungsinstrumente, wie Videokameras, Vorratsdatenspeicherung, Handy-Ortung, Gesichtserkennung oder Telefon&#252;berwachung, k&#246;nnten so in einem einzigen &#220;berwachungsprogramm zusammengefasst werden.</p>
<p>Sp&#228;testens durch die Kombination von Daten aus &#220;berwachungskameras und Ton-Aufnahmeger&#228;ten mit Daten aus dem Internet d&#252;rfte sich die Identit&#228;t einer Person feststellen lassen. Damit handelt sich um personenbezogene Daten. Ist vorgesehen, dass die Personalisierung der aufgezeichneten Daten nur im konkreten Verdachtsfall erfolgt? Wird diese Entscheidung durch menschliches Sicherheitspersonal getroffen? Sind derartige &#220;berlegungen &#252;berhaupt Teil der Indect-Forschung? Wenn nicht, bleiben sie dann den Beh&#246;rden der Mitgliedsstaaten &#252;berlassen?</p>
<p>Mit dem Lissabon-Vertrag ist auch die Europ&#228;ische Grundrechtecharta in Kraft getreten. Artikel 8 legt fest, dass personenbezogene Daten nur &#8220;f&#252;r festgelegte Zwecke&#8221; verarbeitet werden d&#252;rfen. Findet die Charta im Falle der Anwendung der erforschten Technologie durch die Mitgliedsstaaten &#252;berhaupt Anwendung? Wenn ja, ergibt sich durch das Scannen von Bild- und Tonmaterial und durch die Kombination mit Personendaten aus dem Internet nicht eine Verletzung der Grundrechtecharta?</p>
<p>&#196;hnliche Fragen stellen sich mit Blick auf Artikel 7, der das &#8220;Recht auf Achtung &#8230; der Kommunikation&#8221; festschreibt. Sollte sich ergeben, dass die Grundrechtecharta hier nicht greift, weil die erforschte Technologie allenfalls auf Ebene der Mitgliedsstaaten Anwendung f&#228;nde, stellt sich dennoch die Frage: Steht denn die Finanzierung solcher Forschung aus EU-Haushalt nicht im Widerspruch zum Geist der Grundrechtecharta? Schlie&#223;lich tr&#228;gt die EU durch die Finanzierung des Indect-Projektes dazu bei, dass die Anwendung entsprechender Technologien erm&#246;glicht wird, selbst wenn sie nicht von EU-Institutionen umgesetzt wird oder durch EU-Richtlinien geregelt.</p>
<p><strong>INDECT &#8211; Grundrechtecharta Art. 45</strong></p>
<p>Die Kommission hat 2008 die Sicherheitsforschung mit 1,4 Mrd. EUR aus dem EU-Haushalt ausgestattet. Damit wird im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms unter anderem das Projekt INDECT (Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment) mit 10,91 Mio. EUR bezuschusst. INDECT arbeitet seit Anfang 2009 daran, eine Plattform zu entwickeln, um mittels Registrierung und Austausch operationeller Daten automatisch Bedrohungen zu erkennen oder abnormales Verhalten zu melden und dies mit verschiedenen &#220;berwachungstechnologien zu verbinden. Einzelne bereits jetzt existierende &#220;berwachungsinstrumente, wie Videokameras, Vorratsdatenspeicherung, Handy-Ortung, Gesichtserkennung oder Telefon&#252;berwachung, k&#246;nnten so in einem einzigen &#220;berwachungsprogramm zusammengefasst werden.</p>
<p>Kann die Kommission mitteilen, welche Definition dem Begriff &#8220;abnormales Verhalten&#8221; zugrunde liegt?</p>
<p>In der Antwort des damaligen Kommissars Verheugen am 20. Januar auf die Anfrage E-6084/09 wird die Frage nach der Relevanz von Artikel 45 der Grundrechtecharta mit dem Hinweis beantwortet, ein &#8220;f&#252;r ethische Fragen zust&#228;ndiges Gremium&#8221; stelle sicher, &#8220;dass die Forschungsaktivit&#228;ten in &#220;bereinstimmung mit EU- und nationalen Rechtsvorschriften und Regeln durchgef&#252;hrt werden&#8221;. Was hei&#223;t das im Hinblick auf die obigen Fragen im Detail? Sind Expertisen des Gremiums &#246;ffentlich einsehbar? Teilt die Kommissarin f&#252;r Justiz, Grundrechte und B&#252;rgerschaft die zitierte Einsch&#228;tzung des ehemaligen Industriekommissars G&#252;nter Verheugen? Sollen Fragen, die sich aus der pr&#228;ventiven &#220;berwachung der Bev&#246;lkerung im &#246;ffentlichen Raum ergeben k&#246;nnten, Eingang finden in die geplante neue EU-Richtlinie zum Datenschutz?</p>
<p>Sobald die Antworten der Kommission eingenagen sind, werden diese hier ver&#246;ffentlicht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SCHRIFTLICHE ANFRAGE E-0147/10  von Alexander Alvaro (ALDE)  an die Kommission / Betrifft: Abkommen zur Bek&#228;mpfung von Produkt- und Markenpiraterie (ACTA)</title>
		<link>http://www.alexander-alvaro.de/archives/955/schriftliche-anfrage-e-014710-von-alexander-alvaro-alde-an-die-kommission-betrifft-abkommen-zur-bekaempfung-von-produkt-und-markenpiraterie-acta</link>
		<comments>http://www.alexander-alvaro.de/archives/955/schriftliche-anfrage-e-014710-von-alexander-alvaro-alde-an-die-kommission-betrifft-abkommen-zur-bekaempfung-von-produkt-und-markenpiraterie-acta#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 16:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SvenGoergens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfragen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.alexander-alvaro.de/?p=955</guid>
		<description><![CDATA[SCHRIFTLICHE ANFRAGE E-0147/10
von Alexander Alvaro (ALDE)
an die Kommission
Betrifft: Abkommen zur Bek&#228;mpfung von Produkt- und Markenpiraterie (ACTA)
E-0147/10DE
Antwort von Herrn De Gucht
im Namen der Kommission
(15.3.2010)
1.     Berichten zufolge haben sich 38 verschiedene Nationen an den Beratungen &#252;ber den Text des geplanten Abkommens zur Bek&#228;mpfung von Produkt- und Markenpiraterie (ACTA) beteiligt. Warum wird dieser Text der &#214;ffentlichkeit vorenthalten?
Antwort:
An den Verhandlungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SCHRIFTLICHE ANFRAGE E-0147/10</p>
<p>von Alexander Alvaro (ALDE)</p>
<p>an die Kommission</p>
<p>Betrifft: Abkommen zur Bek&#228;mpfung von Produkt- und Markenpiraterie (ACTA)</p>
<p>E-0147/10DE</p>
<p>Antwort von Herrn De Gucht</p>
<p>im Namen der Kommission</p>
<p>(15.3.2010)</p>
<p><em>1.     Berichten zufolge haben sich 38 verschiedene Nationen an den Beratungen &#252;ber den Text des geplanten Abkommens zur Bek&#228;mpfung von Produkt- und Markenpiraterie (ACTA) beteiligt. Warum wird dieser Text der &#214;ffentlichkeit vorenthalten?</em></p>
<p>Antwort:</p>
<p>An den Verhandlungen &#252;ber das Abkommen zur Bek&#228;mpfung von Produkt- und Markenpiraterie (ACTA) nehmen folgende Parteien teil: die EU (als Vertretung ihrer 27 Mitgliedstaaten), die USA, Japan, die Schweiz, Kanada, Australien, Neuseeland, Singapur, Korea, Mexiko und Marokko.  Wie es bei solchen plurilateralen Verhandlungen im Handelsbereich &#252;blich ist, haben sich die Verhandlungsteilnehmer darauf geeinigt, dass die Verhandlungsunterlagen erst dann der &#214;ffentlichkeit vorgestellt werden, wenn die Teilnehmerl&#228;nder diesbez&#252;glich eine einstimmige Entscheidung gef&#228;llt haben. Gegenw&#228;rtig sprechen sich bestimmte Verhandlungsteilnehmer gegen eine Ver&#246;ffentlichung der Unterlagen aus, da &#252;ber den genauen Wortlaut noch verhandelt wird.  Angesichts der Tatsache, dass weiterhin nach Kompromissl&#246;sungen f&#252;r die Haltungen verschiedener L&#228;nder gesucht wird und dass auf einzelstaatlicher Ebene noch Festlegungen bez&#252;glich der endg&#252;ltigen Verhandlungspositionen ausstehen, ist es durchaus nicht un&#252;blich, dass die Verhandlungsinhalte f&#252;r einen gewissen Zeitraum geheim gehalten werden.</p>
<p><em>2.     Falls Einigkeit besteht, das geplante ACTA &#246;ffentlich zu machen, wie schnell kann dies geschehen? Hatten der Vorsitzende und die Koordinatoren des zust&#228;ndigen INTA‑Ausschusses uneingeschr&#228;nkt Zugriff auf die Dokumente?</em></p>
<p>Antwort:</p>
<p>Im Rahmen der bevorstehenden Verhandlungsrunde wird die Kommission fest darauf bestehen, dass die &#252;brigen ACTA-Verhandlungspartner der Ver&#246;ffentlichung der Verhandlungsunterlagen zustimmen. Sobald &#252;ber die Freigabe der ACTA-Verhandlungsunterlagen Konsens besteht, k&#246;nnen sie unmittelbar der &#214;ffentlichkeit zug&#228;nglich gemacht werden.</p>
<p>Im &#220;brigen sei darauf hingewiesen, dass alle relevanten Kommissionsunterlagen, die den Mitgliedstaaten im Rahmen des ehemaligen Ausschusses 113 (gegenw&#228;rtig Ausschuss f&#252;r Handelspolitik) zur Verf&#252;gung gestellt wurden, auch dem Parlament vorgelegt wurden (insbesondere &#252;ber den Ausschuss f&#252;r internationalen Handel).</p>
<p><em>3.     Kann eine ungef&#228;hre Zeitschiene f&#252;r die Aushandlung des geplanten ACTA angegeben werden?</em></p>
<p>Antwort:</p>
<p>Die Teilnehmer der ACTA-Verhandlungen haben sich &#246;ffentlich darauf festgelegt, die Verhandlungen noch in diesem Jahr abzuschlie&#223;en. Seit Aufnahme der Verhandlungen im Juli 2008 haben sieben Verhandlungsrunden stattgefunden. Die letzten Gespr&#228;che fanden vom 26. bis zum 29. Januar 2010 in Mexiko statt. Die n&#228;chste Runde ist f&#252;r den Zeitraum 12.‑16. April in Neuseeland geplant. Vor dem angestrebten Abschluss der Verhandlungen gegen Jahresende werden wahrscheinlich mehrere zus&#228;tzliche Gespr&#228;chsrunden erforderlich sein.</p>
<p><em>4.     Wird das geplante ACTA auch andere Themen als die Produkt‑ und Markenpiraterie betreffen? Wenn ja, warum?</em></p>
<p>Antwort:</p>
<p>Die EU ist der Auffassung, dass das ACTA-Abkommen generell f&#252;r alle Verletzungen der Rechte des geistigen Eigentums anwendbar sein sollte (Urheberrechte und verwandte Rechte, Markenzeichen, Patente, geografische Bezeichnungen, Gebrauchsmuster usw.). Dies entspricht dem Anwendungsumfang des EU-Besitzstandes im Bereich Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums (RGE) (z. B. Durchsetzungsrichtlinie 2004/48<a href="#_ftn1">[1]</a>, Zollverordnung 1383/2003<a href="#_ftn2">[2]</a>).</p>
<p>Es ist erforderlich, den Umfang des Abkommens &#252;ber den Bereich der Markenpiraterie hinaus zu erweitern, da eine Vielzahl EU-Wirtschaftsteilnehmer von wirtschaftlichen T&#228;tigkeiten abh&#228;ngig ist, bei denen RGE-Schutz n&#246;tig ist, z. B. hochwertige Produkte (geografische Bezeichnungen), innovative Branchen (Patente), Mode und Design (Muster) oder Unterhaltung und Kultur (Urheberrechte).</p>
<p>Im Falle strafrechtlicher Durchsetzung schl&#228;gt die EU jedoch vor, dass die ACTA-Bestimmungen nur bei Verst&#246;&#223;en gegen Urheberrechte und Markenrechte gelten sollten, im Einklang mit dem TRIPs-Abkommen<a href="#_ftn3">[3]</a>. In diesem Zusammenhang ist es ebenfalls wichtig, darauf hinzuweisen, dass das ACTA auf die Bek&#228;mpfung von RGE-Verletzungen in gro&#223;em Ma&#223;stab abzielt, die in den meisten F&#228;llen von kriminellen Vereinigungen ver&#252;bt werden, und nicht vereinzelte Verst&#246;&#223;e Einzelner zum Gegenstand hat.</p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref">[1]</a> Richtlinie 2004/48/EG des Europ&#228;ischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums, ABl. L 157 vom 30.4.2004.</p>
<p><a href="#_ftnref">[2]</a> Verordnung (EG) Nr. 1383/2003 des Rates vom 22. Juli 2003 &#252;ber das Vorgehen der Zollbeh&#246;rden gegen Waren, die im Verdacht stehen, bestimmte Rechte geistigen Eigentums zu verletzen, und die Ma&#223;nahmen gegen&#252;ber Waren, die erkannterma&#223;en derartige Rechte verletzen,  ABl. L 196 vom 2.8.2003.</p>
<p><a href="#_ftnref">[3]</a> &#220;bereinkommen &#252;ber handelsbezogene Aspekte der Rechte an geistigem Eigentum.</p>
<p><em>5.     Wird das geplante ACTA das materielle Recht zum geistigen Eigentum &#228;ndern oder wird es auf die Harmonisierung von Durchsetzungsma&#223;nahmen beschr&#228;nkt sein? Falls Ersteres zutrifft, warum?</em></p>
<p>Antwort:</p>
<p>Das ACTA sollte sich nur mit Durchsetzungsma&#223;nahmen befassen. Es wird keine Bestimmungen zur &#196;nderung der bestehenden Rechte des geistigen Eigentums enthalten, wie die Festlegung neuer Rechte oder die Definition ihrer Dauer, des Schutzumfangs, der Eintragung usw.</p>
<p><em>6.     Falls das geplante ACTA &#196;nderungen am materiellen Recht zum geistigen Eigentum bedeutet, warum finden die Verhandlungen dann unter Ausschluss der &#214;ffentlichkeit statt und nicht im Rahmen der Weltorganisation f&#252;r geistiges Eigentum (WIPO)?</em></p>
<p>Antwort:</p>
<p>Die ACTA-Verhandlungen finden nicht im Rahmen der WIPO (oder der Welthandelsorganisation) statt, da die Mitglieder dieser Einrichtungen nicht willens waren, Probleme mit Bezug zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums anzugehen.</p>
<p><em>7.     Wird das geplante ACTA Verpflichtungen in Bezug auf das Internet mit sich bringen, und wenn ja, warum?</em></p>
<p>Antwort:</p>
<p>ACTA wird in der Tat Verpflichtungen in Bezug auf das Internet mit sich bringen, da das Internet zunehmend als Plattform f&#252;r RGE-Verletzungen an Bedeutung gewinnt. Der multilaterale Rechtsrahmen, und insbesondere das TRIPs-&#220;bereinkommen, wurden vor der Expansion des Internets ausgehandelt. Aus diesem Grunde bietet dieser Rahmen nicht die f&#252;r die Bek&#228;mpfung dieser Problematik erforderlichen Mindeststandards. Es ist von gro&#223;er Bedeutung, &#252;ber ein internationales Instrument zu verf&#252;gen, das den Rahmen f&#252;r die Bek&#228;mpfung dieser Art von Verst&#246;&#223;en bietet. Damit wird gew&#228;hrleistet, dass die internationalen Partner &#252;ber das gleiche Schutzniveau verf&#252;gen, das gegenw&#228;rtig in der EU gilt, mit allen durch den gemeinsamen Besitzstand gegebenen geeigneten Garantien. Da Internetinhalte frei &#252;ber die L&#228;ndergrenzen hinweg verbreitet werden, wird ein Mindestsatz von Durchsetzungsbestimmungen im Internetbereich die EU-Rechteinhaber in die Lage versetzen, ihre geistigen Sch&#246;pfungen in Drittl&#228;ndern zu sch&#252;tzen und ihnen im Falle von Verst&#246;&#223;en die rechtlichen Ma&#223;nahmen zur Verf&#252;gung stellen, um ihre Rechte durchzusetzen.</p>
<p><em>8.     Einige Beobachter haben behauptet, das geplante Abkommen werde das so genannte Three-Strikes-Prinzip beinhalten, wonach Internetdienste‑ oder Internetzugangsanbieter den Internetzugang f&#252;r Nutzer nach drei Verst&#246;&#223;en gegen das Urheberrecht sperren m&#252;ssen. Kann verbindlich erkl&#228;rt werden, dass das Abkommen keine Three-Strikes-Anforderung beinhalten oder empfehlen wird, die von Internetdienste‑ und/oder Internetzugangsanbietern umzusetzen w&#228;re?</em></p>
<p>Antwort:</p>
<p>Gegenw&#228;rtig liegen keine Vorschl&#228;ge bez&#252;glich der Einf&#252;hrung eines obligatorischen Three-Strikes-Systems oder eines Systems „abgestufter Ma&#223;nahmen“ vor. Die Kommission wird daf&#252;r Sorge tragen, dass das ACTA dem derzeitigen EU-Besitzstand und der gegenw&#228;rtigen Stufe der Harmonisierung der RGE-Durchsetzung entspricht. Das Three-Strikes-System ist zwar in bestimmten Mitgliedstaaten eingef&#252;hrt bzw. geplant, jedoch nicht Bestandteil des EU-Besitzstandes.</p>
<p><em>9.     Gewisse offizielle Vertreter der USA haben behauptet, mit dem Abkommen w&#252;rden sich keine neuen Verpflichtungen f&#252;r ihre Regierung ergeben. Trifft es zu, dass die Regierung der USA keine sich aus diesem Instrument ergebenden Verantwortlichkeiten &#252;bernehmen w&#252;rde, und wenn dem so ist, welchen Vorteil h&#228;tte es dann f&#252;r die Kommission, ein solches Abkommen mit den Vereinigten Staaten von Amerika zu schlie&#223;en?</em></p>
<p>Antwort:</p>
<p>Die Kommission ist der Auffassung, dass das US-amerikanische Durchsetzungssystem im Allgemeinen wirksam und effizient ist, was den Schutz bestimmter Rechte des geistigen Eigentums betrifft. Insofern sind Aussagen von Vertretern der USA, nach denen das ACTA nicht als ein verstecktes Mittel zur Umgehung ihres nationalen Gesetzgebungsprozesses und zur &#196;nderung ihrer geltenden Rechtsvorschriften betrachtet wird, verst&#228;ndlich. Die Europ&#228;ische Kommission und das Europ&#228;ische Parlament haben wiederholt dieselbe Haltung zum Ausdruck gebracht. Ein internationales Abkommen, das die gemeinsamen Grunds&#228;tze der EU- und US-Gesetzgebung im Bereich RGE-Durchsetzung zusammenfassen w&#252;rde, w&#228;re immer noch eine &#228;u&#223;erst wertvolle Erg&#228;nzung des aktuell geltenden internationalen Standards gem&#228;&#223; dem im Rahmen der WTO geschlossenen TRIPs-&#220;bereinkommen.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus betrifft ACTA nicht ausschlie&#223;lich die Verbesserung der Rechtsnormen. Gegenstand des &#220;bereinkommens ist auch die Zusammenarbeit zwischen den Vollzugsbeh&#246;rden, die Festlegung bew&#228;hrter Verfahren oder eine bessere Koordinierung der technischen Unterst&#252;tzung. Die EU kann zwar auf eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit den USA in diesen Bereichen in den vergangenen vier bis f&#252;nf Jahren zur&#252;ckblicken, doch ist die Kommission der Auffassung, dass diese wichtigen Aspekte des Vorgehens gegen RGE-Verletzungen ebenfalls im Rahmen des ACTA-Abkommens einen neuen Schwung erhalten k&#246;nnen.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus sind die Vereinigten Staaten nicht das einzige Teilnehmerland bei den ACTA-Verhandlungen und die Kommission hofft, dass L&#228;nder, die gegenw&#228;rtig nicht an den Verhandlungen teilnehmen, in der Zukunft dem Abkommen beitreten k&#246;nnen.</p>
<p>Am Dienstag dem 6. April richtet Alexander Alvaro, MdEP mit seiner Kollegin Marietje Schaake, MdEP eine Veranstaltung zum Thema ACTA aus. Bitte entnehmen Sie alle weiteren Informationen dem Ank&#252;ndigungsplakat.</p>
<p><a href="http://www.alexander-alvaro.de/wp-content/uploads/2010/03/ACTA.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-958" title="ACTA" src="http://www.alexander-alvaro.de/wp-content/uploads/2010/03/ACTA.jpeg" alt="" width="595" height="842" /></a></p>
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		<title>Verfahren und Bedingungen f&#252;r B&#252;rgerinitiativen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 15:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BueroBruessel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfragen]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Die Verfahren und Bedingungen f&#252;r eine B&#252;rgerinitiative nach Artikel 11 Absatz 4 EUV sind bislang noch nicht festgelegt. Teilt die Kommission die Auffassung, dass gleichwohl bereits mit Inkrafttreten des Artikels 11 Absatz 4 Unterabsatz 1 EUV B&#252;rgerinitiativen mit den Rechtsfolgen dieser Vorschrift durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnen?
2. Wenn ja, unter welchen Voraussetzungen erkennt die Kommission derzeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Die Verfahren und Bedingungen f&#252;r eine B&#252;rgerinitiative nach Artikel 11 Absatz 4 EUV sind bislang noch nicht festgelegt. Teilt die Kommission die Auffassung, dass gleichwohl bereits mit Inkrafttreten des Artikels 11 Absatz 4 Unterabsatz 1 EUV B&#252;rgerinitiativen mit den Rechtsfolgen dieser Vorschrift durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnen?</p>
<p>2. Wenn ja, unter welchen Voraussetzungen erkennt die Kommission derzeit eine B&#252;rgerinitiative an?</p>
<p>Insbesondere: 3. In welcher Form kann die Unterst&#252;tzung einer Initiative durch eine Million Unionsb&#252;rgerinnen und Unionsb&#252;rger nachgewiesen werden? Ist die Sammlung von Unterst&#252;tzer/innen im Internet zul&#228;ssig und unter welchen Bedingungen? Sind schriftliche Unterschriftenlisten geeignet und unter welchen Bedingungen? Kann die erforderliche Zahl der Unterst&#252;tzer/innen durch eine Meinungsumfrage nachgewiesen werden? Welche personenbezogenen Daten von Unterst&#252;tzer/innen m&#252;ssen erhoben werden?</p>
<p> 4. Teilt die Kommission die Auffassung, dass eine Frist zur Sammlung der erforderlichen Unterst&#252;tzer/innen einer Initiative derzeit nicht festgelegt ist und daher nicht gilt?</p>
<p>Die Antort der Kommission wird<a href="http://www.europarl.europa.eu/sidesSearch/search.do?type=QP&amp;language=DE&amp;term=7&amp;author=28246" target="_blank"> hier </a>ver&#246;ffentlicht, sobald diese eingegangen ist.</p>
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		<title>SCHRIFTLICHE ANFRAGE von Alexander Alvaro (ALDE) an die Kommission: Abkommen zur Bek&#228;mpfung von Produkt- und Markenpiraterie (ACTA)</title>
		<link>http://www.alexander-alvaro.de/archives/556/schriftliche-anfrage-von-alexander-alvaro-alde-an-die-kommission-abkommen-zur-bekaempfung-von-produkt-und-markenpiraterie-acta</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 11:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SvenGoergens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfragen]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Berichten zufolge haben sich 38 verschiedene Nationen an den Beratungen &#252;ber den Text des geplanten Abkommens zur Bek&#228;mpfung von Produkt- und Markenpiraterie (ACTA) beteiligt. Warum wird dieser Text der &#214;ffentlichkeit vorenthalten?
2. Falls Einigkeit besteht, das geplante ACTA &#246;ffentlich zu machen, wie schnell kann dies geschehen? Hatten der Vorsitzende und die Koordinatoren des zust&#228;ndigen INTA‑Ausschusses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Berichten zufolge haben sich 38 verschiedene Nationen an den Beratungen &#252;ber den Text des geplanten Abkommens zur Bek&#228;mpfung von Produkt- und Markenpiraterie (ACTA) beteiligt. Warum wird dieser Text der &#214;ffentlichkeit vorenthalten?</p>
<p>2. Falls Einigkeit besteht, das geplante ACTA &#246;ffentlich zu machen, wie schnell kann dies geschehen? Hatten der Vorsitzende und die Koordinatoren des zust&#228;ndigen INTA‑Ausschusses uneingeschr&#228;nkt Zugriff auf die Dokumente?</p>
<p>3. Kann eine ungef&#228;hre Zeitschiene f&#252;r die Aushandlung des geplanten ACTA angegeben werden?</p>
<p>4. Wird das geplante ACTA auch andere Themen als die Produkt‑ und Markenpiraterie betreffen? Wenn ja, warum?</p>
<p>5. Wird das geplante ACTA das materielle Recht zum geistigen Eigentum &#228;ndern oder wird es auf die Harmonisierung von Durchsetzungsma&#223;nahmen beschr&#228;nkt sein? Falls Ersteres zutrifft, warum?</p>
<p>6. Falls das geplante ACTA &#196;nderungen am materiellen Recht zum geistigen Eigentum bedeutet, warum finden die Verhandlungen dann unter Ausschluss der &#214;ffentlichkeit statt und nicht im Rahmen der Weltorganisation f&#252;r geistiges Eigentum (WIPO)?</p>
<p>7. Wird das geplante ACTA Verpflichtungen in Bezug auf das Internet mit sich bringen, und wenn ja, warum?</p>
<p>8. Einige Beobachter haben behauptet, das geplante Abkommen werde das sogenannte Three-Strikes-Prinzip beinhalten, wonach Internetdienste‑ oder Internetzugangsanbieter den Internetzugang f&#252;r Nutzer nach drei Verst&#246;&#223;en gegen das Urheberrecht sperren m&#252;ssen. Kann verbindlich erkl&#228;rt werden, dass das Abkommen keine Three-Strikes-Anforderung beinhalten oder empfehlen wird, die von Internetdienste‑ und/oder Internetzugangsanbietern umzusetzen w&#228;re?</p>
<p>9. Gewisse offizielle Vertreter der USA haben behauptet, mit dem Abkommen w&#252;rden sich keine neuen Verpflichtungen f&#252;r ihre Regierung ergeben. Trifft es zu, dass die Regierung der USA keine sich aus diesem Instrument ergebenden Verantwortlichkeiten &#252;bernehmen w&#252;rde, und wenn dem so ist, welchen Vorteil h&#228;tte es dann f&#252;r die Kommission, ein solches Abkommen mit den Vereinigten Staaten von Amerika zu schlie&#223;en?</p>
<p><strong>Alle schriftlichen Anfragen von Alexander Alvaro, MdEP, sowie die Antworten, sobald diese eingegangen sind,  k&#246;nnen Sie <a href="http://www.europarl.europa.eu/sidesSearch/search.do?type=QP&amp;language=DE&amp;term=7&amp;author=28246">hier</a> einsehen.</strong></p>
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		<title>Forschungsprogramm INDECT zur vernetzten &#220;berwachung von B&#252;rgern</title>
		<link>http://www.alexander-alvaro.de/archives/811/forschungsprogramm-indect-zur-vernetzten-ueberwachung-von-buergern</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 14:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BueroBruessel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfragen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kommission hat 2008 die Sicherheitsforschung mit 1,4 Mrd. EUR aus dem EU-Haushalt ausgestattet. Damit wird im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms unter anderem das Projekt INDECT (Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment) mit 10,91 Mio. EUR bezuschusst. INDECT arbeitet seit Anfang 2009 daran, eine Plattform zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kommission hat 2008 die Sicherheitsforschung mit 1,4 Mrd. EUR aus dem EU-Haushalt ausgestattet. Damit wird im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms unter anderem das Projekt INDECT (Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment) mit 10,91 Mio. EUR bezuschusst. INDECT arbeitet seit Anfang 2009 daran, eine Plattform zu entwickeln, um mittels Registrierung und Austausch operationeller Daten automatisch Bedrohungen zu erkennen oder abnormales Verhalten zu melden und dies mit verschiedenen &#220;berwachungstechnologien zu verbinden. Einzelne bereits jetzt existierende &#220;berwachungsinstrumente, wie Videokameras, Vorratsdatenspeicherung, Handy-Ortung, Gesichtserkennung oder Telefon&#252;berwachung, k&#246;nnten so in einem einzigen &#220;berwachungsprogramm zusammengefasst werden.<span id="more-811"></span></p>
<p>Nach welchen Kriterien entscheiden die zust&#228;ndigen Dienststellen der Generaldirektion Forschung &#252;ber Forschungsziele, und in welcher Form und durch wen wird eine Vereinbarkeit dieser Forschungsziele mit dem Grundsatz der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit und den zu erwartenden gesellschaftlichen Auswirkungen einzelner Programme wie z. B. INDECT, SUBITO oder ADAPT gepr&#252;ft?</p>
<p>Wie definiert die Kommission den im Programm verwendeten Begriff „abnormales Verhalten“?</p>
<p>Wie rechtfertigt die Kommission die Genehmigung und Finanzierung eines Programms, das in seiner geplanten Umsetzung die in Artikel 48 der EU-Grundrechtecharta verankerte Unschuldsvermutung faktisch aufheben w&#252;rde, da EU-B&#252;rger durch die angestrebte fl&#228;chendeckende &#220;berwachung unter Generalverdacht gestellt w&#252;rden?</p>
<p>Welche Pl&#228;ne hat die Kommission bez&#252;glich der Umsetzung dieses Programms?</p>
<p>Wie wird das Europ&#228;ische Parlament in die k&#252;nftige Umsetzung dieses und &#228;hnlicher Programme eingebunden?</p>
<p><a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getAllAnswers.do?reference=E-2009-6084&amp;language=DE" target="_blank">Hier lesen Sie die Antwort der Kommission</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hintergrundinformationen zum Verbot von Fl&#252;ssigkeiten im Flug-Handgep&#228;ck</title>
		<link>http://www.alexander-alvaro.de/archives/821/hintergrundinformationen-zum-verbot-von-fluessigkeiten-im-flug-handgepaeck</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 15:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BueroBruessel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfragen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gab es konkrete F&#228;lle, in denen ein terroristischer Anschlag aufgrund der Kontrollen verhindert werden konnte?
Gibt es eine Studie oder Statistiken &#252;ber die bisherigen Erfahrungen bzw. Ergebnisse der eingef&#252;hrten Kontrollen?
Welche Kosten haben die zus&#228;tzlichen Kontrollen EU-weit verursacht?
Wie weit sind die technischen Entwicklungen fortgeschritten, die einen Nachweis der gef&#228;hrlichen Fl&#252;ssigkeiten erm&#246;glichen w&#252;rden? Wann kann mit dem Einsatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gab es konkrete F&#228;lle, in denen ein terroristischer Anschlag aufgrund der Kontrollen verhindert werden konnte?</p>
<p>Gibt es eine Studie oder Statistiken &#252;ber die bisherigen Erfahrungen bzw. Ergebnisse der eingef&#252;hrten Kontrollen?</p>
<p>Welche Kosten haben die zus&#228;tzlichen Kontrollen EU-weit verursacht?</p>
<p>Wie weit sind die technischen Entwicklungen fortgeschritten, die einen Nachweis der gef&#228;hrlichen Fl&#252;ssigkeiten erm&#246;glichen w&#252;rden? Wann kann mit dem Einsatz einer entsprechenden Technik gerechnet werden?</p>
<p><a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getAllAnswers.do?reference=E-2009-5480&amp;language=DE" target="_blank">Hier die Antwort der Kommision</a>.</p>
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