Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa FDP in Europa

Alexander Alvaro

Vizepräsident des Europäischen Parlaments. Mehr Freiheit. Mehr Sicherheit.

AA 029

Biographie

Alexander Alvaro (*1975) ist deutscher und portugiesischer Staatsangehöriger, er wuchs in Australien und Deutschland auf. Nach seinem Abitur am Görres- Gymnasium in Düsseldorf absolvierte Alexander Alvaro eine Lehre zum Bankkaufmann und studierte anschließend Jura an den Universitäten Bremen, Mannheim, Lausanne und Düsseldorf. Währenddessen war er regelmäßig für die Deutsche Bank AG tätig, als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl von Professor Taupitz an der Universität Mannheim und der Mitarbeiter von Landes- und Bundestagsabgeordneten der FDP . V on 2000 bis 2005 war er Mitglied des Bundesvorstandes der Jungen Liberalen (JuLis), zuletzt als stellvertretender JuLi- Bundesvorsitzender; seit 2003 ist er Mitglied des Bundesvorstandes der FDP, seit 2011 ist er Mitglied des FDP Präsidiums. Am 13. Juni 2004 wurde Alexander Alvaro als Europaabgeordneter in das Europäische Parlament gewählt und war von 2004 bis 2009 innenpolitischer Sprecher der Fraktion der Liberalen und Demokraten (ALDE) im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres. Als stellvertretendes Mitglied im Industrieausschuss war er maßgeblich an der Überarbeitung des Rechtsrahmens für elektronische Kommunikation beteiligt und Berichterstatter für die e-Privacy Richtlinie.

Am 7. Juni 2009 wurde Alexander Alvaro erneut in das Europäische Parlament gewählt und war zwischen Juli 2009 und Januar 2012 stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses.
Seit Januar 2012 ist Alexander Alvaro Vizepräsident des Europäischen Parlaments. Zu seinen Aufgaben zählen künftig unter anderem die Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationspolitik des Europäischen Parlaments, die Erarbeitung einer IKT-Innovationsstrategie und der Ausbau des Wissenschaftlichen Dienstes. In seinen Zuständigkeitsbereich fallen aber auch der Austausch mit multilateralen Versammlungen im Sicherheitsbereich und die Beobachtung extremistischer Entwicklungen in Europa.

Er ist nach wie vor haushalts- und innenpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament. Er ist Schattenberichterstatter der Liberalen für den EU- Haushalt 2013 und in die Verhandlung des nächsten Mehrjährigen Finanzrahmens 2014 -2020 mit eingebunden. Im Innenausschuss liegen seine Arbeitsschwerpunkte im Bereich Datenschutz, Bekämpfung organisierter Kriminalität und Terrorismusbekämpfung.

Er ist Mitglied in der Delegation des Europäischen Parlaments für Beziehungen zu Iran und Vorsitzender der Kampagne für Parlamentsreform (CPR), einer parteiübergreifenden Organisation reformorientierter Abgeordneter, deren Ziel es ist, das Europäische Parlament transparenter, effizienter und bürgernäher zu machen. Als Governor der European Internet Foundation (EIF) beschäftigt er sich mit den politischen Antworten auf die digitale Revolution. Des Weiteren gründete Alvaro 2007 ein Netzwerk junger Abgeordneter (EU40), das sich dem besseren Austausch der jüngeren Politikergeneration verschrieben hat.

Der Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts ist für Alexander Alvaro sowohl als Jurist, als auch als Vertreter der jüngsten Generation im Europäischen Parlament ein entscheidendes Thema. Sein Hauptanliegen ist es, für die jetzige und vor allem für kommende Generationen ein sicheres Europa zu schaffen, das dem Bürger zugleich sein Recht auf freie Mobilität und Achtung der Privatsphäre gewährt. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund der fortschreitenden Vernetzung unserer Gesellschaft durch neuer Technologien eine Herausforderung. Eine Ausgewogenheit zwischen der Freiheit des Einzelnen und der Sicherheit nach Innen und Außen zu finden, wird wohl die größte Herausforderung für die Justiz- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union werden. Für diese Balance setzt sich Alexander Alvaro mit aller Kraft ein. Seine Vision ist ein gemeinsamer Geist für Europa, aufbauend auf den Idealen des Friedens und der Freiheit, das die Geschichte der europäischen Einigung als eine Erfolgsgeschichte liberaler Politik fortschreibt.

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