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	<title>Alexander Alvaro</title>
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	<description>Mehr Freiheit. Mehr Sicherheit.</description>
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		<title>Die Kommission</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 14:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BueroBruessel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europäische Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Die Europ&#228;ische Kommission ist gewisserma&#223;en die &#8220;Regierung&#8221; der EU. Sie vertritt nicht die Interessen eines bestimmten Mitgliedsstaates, sondern die Interessen der Europ&#228;ischen Union.
Die EU-Kommission hat im Wesentlichen vier Aufgaben
1. Initiativfunktion: Die Kommission hat das alleinige Initiativrecht im EU-Gesetzgebungsverfahren (mit Ausnahme der Gemeinsamen Au&#223;en- und Sicherheitspolitik). Das macht sie zum &#8220;Motor&#8221; der europ&#228;ischen Integration, der Tempo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>Die <strong>Europ&#228;ische Kommission</strong> ist gewisserma&#223;en die &#8220;Regierung&#8221; der EU. Sie vertritt nicht die Interessen eines bestimmten Mitgliedsstaates, sondern die Interessen der Europ&#228;ischen Union.</p>
<p>Die EU-Kommission hat im Wesentlichen vier Aufgaben</p>
<p><strong>1. Initiativfunktion</strong>: Die Kommission hat das alleinige Initiativrecht im EU-Gesetzgebungsverfahren (mit Ausnahme der Gemeinsamen Au&#223;en- und Sicherheitspolitik). Das macht sie zum &#8220;Motor&#8221; der europ&#228;ischen Integration, der Tempo und Richtung der Entwicklung der Europ&#228;ischen Union erheblich mitbestimmt.</p>
<p><strong>2. Exekutivorgan</strong>: Die Kommission sorgt daf&#252;r dass die Rechtsakte in die Praxis umgesetzt werden. Hierf&#252;r kann sie die daf&#252;r notwendigen Durchf&#252;hrungsvorschriften erlassen.</p>
<p><strong>3. &#8220;H&#252;terin der Vertr&#228;ge&#8221;</strong>: Die Kommission sorgt daf&#252;r, dass die Vertr&#228;ge und das europ&#228;ische Recht eingehalten werden. Sie hat die Pflicht, bei Verst&#246;&#223;en einzugreifen.</p>
<p><strong>4. Haushalt</strong>: Die Kommission verwaltet die Finanzmittel der Europ&#228;ischen Union sowie die EU-Strukturfonds.</p>
<p>Die <a href="http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/index_de.htm" target="_self">27 Mitglieder der Europ&#228;ischen Kommission </a>(26 Kommissare und Kommissarinnen und ein Kommissionspr&#228;sident) werden von den Mitgliedsstaaten vorgeschlagen. Im Gegensatz zu den Mitgliedern des Rates handelt es sich bei den Kommissionsmitgliedern nicht um Vertreter der nationalen Regierungen, vielmehr &#252;ben sie ihre T&#228;tigkeit in voller Unabh&#228;ngigkeit aus, wobei sie auf das Wohl der Gemeinschaften zu achten haben.</p>
<p><strong>Die Kommission wird vom Europ&#228;ischen Parlament best&#228;tigt und f&#252;r f&#252;nf Jahre ernannt</strong>. Ihre Amtszeit entspricht der Legislaturperiode des Europ&#228;ischen Parlaments.</p>
<p><strong>Das Kollegium der Kommissarinnen und Kommissare ist in seiner Funktion in mancher Hinsicht mit nationalen Fachministern innerhalb eines Kabinetts vergleichbar.</strong> Jedes Mitglied der Kommission hat bestimmte Zust&#228;ndigkeitsbereiche, so ist der Deutsche G&#252;nther Oettinger seit dem 10. Februar 2010 EU-Kommissar f&#252;r Energie.</p>
<p>Die Europ&#228;ische Kommission wird auch als <strong>die Verwaltung der Europ&#228;ischen Union</strong> bezeichnet. Hier laufen die administrativen F&#228;den zusammen. Zu diesem Zweck ist der Kommissionsapparat in 41 Generaldirektionen (GD) und Dienste aufgeteilt. An der Spitze jeder GD steht ein Generaldirektor. Dem Apparat der Europ&#228;ischen Kommission geh&#246;ren ca. 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen 27 Mitgliedstaaten an, die sich meist auf Englisch oder Franz&#246;sisch verst&#228;ndigen. Offiziell ist auch Deutsch Arbeitssprache in der Kommission, es wird aber weniger benutzt.</p>
<p>Die Kommission hat ihren Sitz in Br&#252;ssel.</p>
<p>Weitere Informationen unter: <a href="http://ec.europa.eu/index_de.htm">http://ec.europa.eu/index_de.htm</a></p>
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		<title>Das Europ&#228;ische Parlament</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 14:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BueroBruessel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europäisches Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Europ&#228;ische Parlament ist die Stimme der B&#252;rger Europas. Es wird direkt gew&#228;hlt, tagt &#246;ffentlich und ist ma&#223;geblich an der europ&#228;ischen Gesetzgebung beteiligt. 
Seit der Gr&#252;ndung des Parlaments 1952 wurden seine Kompetenzen mehrmals deutlich erweitert, vor allem durch den Vertrag von Maastricht 1992 und zuletzt durch den Vertrag von Lissabon 2007, der zum 1. Dezember [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Europ&#228;ische Parlament ist die Stimme der B&#252;rger Europas. Es wird direkt gew&#228;hlt, tagt &#246;ffentlich und ist ma&#223;geblich an der europ&#228;ischen Gesetzgebung beteiligt. </strong></p>
<p>Seit der Gr&#252;ndung des Parlaments 1952 wurden seine Kompetenzen mehrmals deutlich erweitert, vor allem durch den <a href="http://europa.eu/legislation_summaries/economic_and_monetary_affairs/institutional_and_economic_framework/treaties_maastricht_de.htm">Vertrag von Maastricht</a> 1992 und zuletzt durch den <a href="http://europa.eu/lisbon_treaty/index_de.htm">Vertrag von Lissabon</a> 2007, der zum 1. Dezember 2009 in Kraft trat.</p>
<p>Das Parlament hat drei wesentliche Aufgaben:</p>
<p><strong>1. Gesetzgebung</strong>: Die Hauptaufgabe des Parlaments ist die Verabschiedung europ&#228;ischer Rechtsvorschriften auf der Grundlage von Vorschl&#228;gen der Europ&#228;ischen Kommission. Diese Aufgabe teilt es sich mit dem Rat der Europ&#228;ischen Union</p>
<p><strong>2. Demokratische Kontrolle</strong>: Das EP &#252;bt eine demokratische Kontrolle &#252;ber alle Organe der EU und insbesondere &#252;ber die EU-Kommission aus. So kann das EP etwa die Benennung der Kommissionsmitglieder ablehnen oder einen Misstrauensantrag gegen die gesamte Kommission einbringen.</p>
<p><strong>3. Haushaltskontrolle</strong>: Das Parlament ist mit dem Rat f&#252;r die Verabschiedung des Jahreshaushalts der EU in H&#246;he von 141,5 Mrd. Euro (2010) zust&#228;ndig.</p>
<p>Die Wahlen zum Europ&#228;ischen Parlament finden seit 1979 turnusm&#228;&#223;ig alle f&#252;nf Jahre statt, zuletzt im Juni 2009. <strong>Jeder EU-B&#252;rger, wo immer er in der EU lebt, hat das aktive und passive Wahlrecht</strong>. Das Parlament ist somit Ausdruck des demokratischen Willens von fast 500 Millionen B&#252;rgern und vertritt deren Interessen bei den Diskussionen mit den anderen EU-Organen. <strong>Derzeit umfasst das EP 736 Abgeordnete aus den 27 Mitgliedsstaaten der EU.</strong> </p>
<p>Nach dem Vertrag von Lissabon wurde die H&#246;chstzahl der MdEP  auf 751 festgesetzt. Pro Mitgliedstaat stehen nur noch h&#246;chstens 96 Sitze bereit, die Mindestanzahl wurde auf sechs heraufgesetzt. Deutschland wird seine 99 MdEP bis zur n&#228;chsten Wahl behalten, so dass sich die Gesamtzahl der MdEP bis 2014 auf 754 erh&#246;ht. Die L&#252;cke zwischen den 736 MdEP, die im Juni 2009 (auf der Grundlage des Vertrags von Nizza) gew&#228;hlt wurden, und der Anzahl der Sitze, die im Lissabon-Vertrag vorgesehen ist, wird im Laufe der Wahlperiode 2009-2014 aufgef&#252;llt werden.</p>
<p>Die 12 deutschen FDP-Abgeordneten geh&#246;ren im Europ&#228;ischen Parlament der Allianz der Liberalen und Demokraten f&#252;r Europa oder kurz <a href="http://www.alde.eu/de/">ALDE-Gruppe</a> an, in der sich die europ&#228;ischen Liberalen zusammengeschlossen haben. Die ALDE ist die drittst&#228;rkste Fraktion der sieben im Parlament vertretenen poltischen Gruppierungen.</p>
<p>F&#252;r die t&#228;gliche Arbeit der Abgeordneten ist die politische Bindung an die <a href="http://www.europarl.europa.eu/parliament/public/staticDisplay.do?id=45&amp;pageRank=4&amp;language=DE">Fraktion</a> wichtiger als die nationale Herkunft. Entsprechend ist auch die Sitzordnung im Plenum innerhalb der Fraktionsblocks alphabetisch. Die <a href="http://www.europarl.europa.eu/members/expert/groupAndCountry.do;jsessionid=106A7FA74DA7E6C0A83ED97CEBCBFCF8.node1?language=DE">Zahl der Abgeordneten</a> pro Mitgliedsland orientiert sich an der Gr&#246;&#223;e der Bev&#246;lkerung, so hat Deutschland als bev&#246;lkerungsreichstes Land Europas mit 99 Abgeordneten die h&#246;chste Mandatszahl.</p>
<p>Auch wenn die Abgeordneten die meiste Zeit in Br&#252;ssel verbringen, wo die Ausschuss- und Fraktionssitzungen sowie kleine Plenarsitzungen stattfinden, hat das Europ&#228;ische Parlament nach einer Festlegung aus dem Jahr 1992 seinen offiziellen Sitz in Stra&#223;burg, wo das Plenum zw&#246;lfmal im Jahr tagt. Zudem befindet sich ein Teil der Parlamentsverwaltung in Luxemburg, so dass das Europ&#228;ische Parlament drei Arbeitsorten in drei verschiedenen Mitgliedstaaten unterh&#228;lt.</p>
<p>Das Parlament w&#228;hlt den B&#252;rgerbeauftragten, der Beschwerden der B&#252;rger &#252;ber Missst&#228;nde in den EU-Organen nachgeht (ombudsman.europa.eu).</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/public/default_de.htm">http://www.europarl.europa.eu/news/public/default_de.htm</a></p>
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		<title>Vertrag von Lissabon</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 08:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SvenGoergens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vertrag von Lissabon]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vertrag von Lissabon wurde von allen 27 Mitgliedsstaaten am 13. Dezember 2007 in Lissabon unterzeichnet und ist am 1. Dezember 2009 nach nationalen Ratifizierungsverfahren in Kraft getreten. Er wird auch &#8220;Reformvertrag&#8221; genannt, weil er eine grundlegende Reform der Strukturen, der Entscheidungsverfahren und Arbeitsabl&#228;ufe der Organe und Institutionen der Europ&#228;ischen Union herbeif&#252;hrte.
Notwendig f&#252;r eine Reform [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Vertrag von Lissabon wurde von allen 27 Mitgliedsstaaten am 13. Dezember 2007 in Lissabon unterzeichnet und ist am 1. Dezember 2009 nach nationalen Ratifizierungsverfahren in Kraft getreten. Er wird auch <strong>&#8220;Reformvertrag&#8221;</strong> genannt, weil er eine grundlegende Reform der Strukturen, der Entscheidungsverfahren und Arbeitsabl&#228;ufe der Organe und Institutionen der Europ&#228;ischen Union herbeif&#252;hrte.</p>
<p style="text-align: justify;">Notwendig f&#252;r eine Reform der EU waren zum einen globale Herausforderungen, die nicht an nationalen Grenzen Halt machen, wie z.B. Globalisierung, demografische Entwicklung, Klimawandel und neue Herausforderungen f&#252;r die Sicherheit. Zum anderen war f&#252;r die auf 27 Mitgliedsstaaten erweiterte Union mit rund 500 Millionen B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern eine Modernisierung n&#246;tig, um ihre Handlungsf&#228;higkeit zu erhalten. <strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>- Der Vertrag von Lissabon hat die      bestehenden Vertr&#228;ge nicht ersetzt, sondern nur ge&#228;ndert und aktualisiert</strong>.      Somit wurden der Vertrag &#252;ber die Europ&#228;ische Union (EUV) und der Vertrag      zur Gr&#252;ndung der Europ&#228;ischen Gemeinschaft (EGV) &#252;berarbeitet, und der EGV      in AEUV (Vertrag &#252;ber die Arbeitsweise der Europ&#228;ischen Union) umbenannt.</p>
<p style="text-align: justify;">- Die      Europ&#228;ische Union erh&#228;lt des Weiteren eine <strong>eigene</strong> <strong>Rechtspers&#246;nlichkeit.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">- Die EU erwirbt durch die nun <strong>rechtsverbindliche</strong> <strong>Grundrechtecharta</strong> erstmals einen eigenst&#228;ndigen Katalog von politischen, wirtschaftlichen,      sozialen und B&#252;rgerrechten, die nicht nur f&#252;r die Union und ihre      Institutionen, sondern auch f&#252;r die Mitgliedstaaten bei der Anwendung und      Umsetzung des Gemeinschaftsrechts bindend sind. Au&#223;erdem bietet der      Vertrag von Lissabon die Beitrittsm&#246;glichkeit zur Europ&#228;ischen      Menschenrechtskonvention.</p>
<p style="text-align: justify;">- Die      Handlungsf&#228;higkeit der EU nach au&#223;en sichert k&#252;nftig die <strong>Hohe Vertreterin f&#252;r Au&#223;en- und      Sicherheitspolitik</strong> Baroness Ashton, die zugleich Vizepr&#228;sidentin der      Europ&#228;ischen Kommission ist. Ein neuer Europ&#228;ischer Ausw&#228;rtiger Dienst aus      EU-Beamten und nationalen Diplomaten wird die Arbeit der Hohen Vertreterin      f&#252;r die Au&#223;en- und Sicherheitspolitik unterst&#252;tzen.</p>
<p style="text-align: justify;">- Der      Europ&#228;ische <strong>Rat</strong> wird von dem      auf zweieinhalb Jahre gew&#228;hlten Ratspr&#228;sidenten Herman van Rompuy      geleitet. Die Beschlussfassung mit qualifizierter Mehrheit wird auf fast      alle Politikbereiche ausgedehnt, dadurch wird die Beschlussfassung im Rat      erleichtert  und das Prinzip      der Einstimmigkeit bis auf wenige Ausnahmen beschr&#228;nkt. Das Veto eines      Mitgliedsstaates reicht nun nicht mehr aus, um einen Beschluss zu      verhindern. Wenn der Rat &#252;ber EU-Gesetze ber&#228;t, muss er k&#252;nftig &#246;ffentlich      tagen, was einen wichtigen Beitrag zur Transparenz bedeutet.</p>
<p style="text-align: justify;">- Im      Lissabonner Vertrag ist nicht nur der Beitritt zur Union, sondern auch      erstmals die M&#246;glichkeit des Austritts vertraglich geregelt.</p>
<p style="text-align: justify;">- Durch      den Vertrag von Lissabon werden die demokratischen Grundlagen der EU      gest&#228;rkt. <strong>Das Europ&#228;ische Parlament      und der Rat entscheiden nun gleichberechtigt &#252;ber europ&#228;ische Gesetze. </strong>Das bisher gel&#228;ufige Mitentscheidungsverfahren      zwischen Rat und Parlament wird erheblich ausgeweitet und erh&#228;lt nun den      Rang des ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens.</p>
<p style="text-align: justify;">- Des      Weiteren wird das Parlament auch bez&#252;glich der Haushaltsrechte      einflussreicher, die Abgeordneten entscheiden nun &#252;ber alle <strong>EU-Ausgaben</strong> mit.</p>
<p style="text-align: justify;">- Das      Parlament muss internationalen Abkommen zustimmen und kann &#196;nderungen der      Grundlagenvertr&#228;ge ansto&#223;en (Art. 48 EUV).</p>
<p style="text-align: justify;">- Auch      die Wahl des Pr&#228;sidenten der Europ&#228;ischen Kommission obliegt dem      Parlament, auch die Abstimmung &#252;ber die Einsetzung wie der gesamten      Kommission und auch des Hohen Vertreters f&#252;r die Au&#223;en- und      Sicherheitspolitik.</p>
<p style="text-align: justify;">- Weiterhin      regelt der Vertrag von Lissabon auch die Zusammensetzung des Parlaments      neu. Die Anzahl der Abgeordneten steigt von 736 auf 750 zuz&#252;glich des      Amtes des Parlamentspr&#228;sidenten.</p>
<p style="text-align: justify;">- Ein      weiterer wichtiger Beitrag zur Demokratie ist die St&#228;rkung der nationalen      Parlamente, deren Rechte und Pflichten klar geregelt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">- Auch      neu ist das Recht auf <strong>B&#252;rgerinitiative</strong>,      mit der mind. 1 Million B&#252;rger die Kommission mittels Unterschrift      auffordern kann, neue Vorschl&#228;ge zu bestimmten Themen zu unterbreiten.</p>
<ul style="text-align: justify;"></ul>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Den Vertrag von Lissabon und alle &#228;lteren Vertr&#228;ge finden Sie <a href="http://eur-lex.europa.eu/de/treaties/index.htm">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Grundrechtecharta ist unter diesem <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2010:083:0389:0403:DE:PDF">Link</a> abrufbar.</p>
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		<title>Roaming</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 10:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SvenGoergens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Roaming]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 12. Juli 2006 schlug die Kommission eine EU-Verordnung &#252;ber das Roaming in &#246;ffentlichen Mobilfunknetzen in der Gemeinschaft vor, um eine Senkung der Roamingentgelte um bis zu 70 % zu bewirken. Nach einer politischen Einigung in Rekordzeit – zwischen Europ&#228;ischem Parlament, Rat und Kommission –wurde die EU-Roamingverordnung nur 11 Monate sp&#228;ter, am 7. Juni 2007, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 12. Juli 2006 schlug die Kommission eine EU-Verordnung &#252;ber das Roaming in &#246;ffentlichen Mobilfunknetzen in der Gemeinschaft vor, um eine Senkung der Roamingentgelte um bis zu 70 % zu bewirken. Nach einer politischen Einigung in Rekordzeit – zwischen Europ&#228;ischem Parlament, Rat und Kommission –wurde die EU-Roamingverordnung nur 11 Monate sp&#228;ter, am 7. Juni 2007, angenommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dank der EU-Verordnung profitieren Verbraucher von einem so genannten „Eurotarif“ , bei dem H&#246;chstpreise f&#252;r ausgehende und eingehende Anrufe im Ausland festgelegt sind. Es wird davon ausgegangen, dass die Betreiber unterhalb dieser Obergrenzen miteinander konkurrieren werden. Die H&#246;chstpreise wurden 2008 und 2009 weiter gesenkt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Zusammengefasst sieht das Ergebnis folgenderma&#223;en aus:</p>
<p style="text-align: justify;">- Mobilfunkbetreiber mu&#223;ten allen Kunden bis sp&#228;testens  30. Juli 2007 einen Eurotarif  anbieten.</p>
<p style="text-align: justify;">- Kunden, die bereits eine Roaming-Option haben,  konnten sich ebenfalls f&#252;r einen Eurotarif  entscheiden und mu&#223;ten ihren Betreiber  von dieser Wahl unterrichten.</p>
<p style="text-align: justify;">- Seit 1. Juli 2009  gilt die sogenannte Roaming II Verordnung, die bindende  Eurotarife auch f&#252;r SMS einf&#252;hrt und  Empfehlungen f&#252;r die Kostengestaltung beim Datenroaming  enth&#228;lt.</p>
<p style="text-align: justify;">- Au&#223;erdem wird nach  den ersten 30 Sekunden eines Gespr&#228;chs nur noch im Sekundentakt  abgerechnet.</p>
<p style="text-align: justify;">- Mobilfunkbetreiber  sind verpflichtet, Kunden zu informieren bzw. deren Datenroaming zu  unterbrechen, wenn die Kosten 50€ (ohne MwSt) &#252;bersteigen, au&#223;er der Kunde hat  ein anderes Vertragsmodell gew&#228;hlt.</p>
<p style="text-align: justify;">- Abgehende  Roaming-Gespr&#228;che d&#252;rfen derzeit (seit 1. Juli 2010) maximal € 0.39 (ohne  MwSt) und angenommene Gespr&#228;che maximal € 0.15 (ohne MwSt)  kosten.</p>
<p style="text-align: justify;">- F&#252;r SMS gilt ein  Maximum von € 0.11 (ohne MwSt) f&#252;rs Verschicken. F&#252;r eingehende SMS  fallen keine Kosten an.</p>
<p style="text-align: justify;">- Im Ausland  abgerufene Voicemail Nachrichten sind ebenfalls kostenlos.</p>
<p style="text-align: justify;">Die EU-Roamingverordnung verpflichtet die Betreiber dar&#252;ber hinaus, alle Kunden &#252;ber Roaming-Preise zu informieren. Durch die so entstehende Transparenz k&#246;nnen die Verbraucher leicht die besten Roaming-Angebote ausfindig machen. Sie sind insbesondere dann &#252;ber die Preise informiert, wenn es f&#252;r sie am wichtigsten ist, n&#228;mlich w&#228;hrend sie ihr Handy im Ausland benutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwar war die FDP der Meinung, dass es aus marktwirtschaftlichen Gr&#252;nden wenig Sinn hat, Mobilfunkbetreibern Gesch&#228;ftsmodelle und Preisobergrenzen vorzuschreiben. Da jedoch die Branche jahrelang wenig Selbsregulierung betrieben hatte und daher Roamingkosten f&#252;r Verbraucher k&#252;nstlich hoch blieben, sah die Mehrheit der Parlamentarier letztlich keine Alternative, als den Markt mittelfristig so zu regulieren. Langfristig effektiver w&#228;re wohl eine Marktregulierung unter den Mobilfunkbetreibern gewesen, die einander k&#252;nstlich hohe Kosten f&#252;r den gegenseitigen verkauf an Roamingkapazit&#228;ten berechnet haben. Die Kommission &#252;berpr&#252;ft das Funktionieren dieser Verordnung und erstattet dem Europ&#228;ischen Parlament und dem Rat nach einer umfassenden &#246;ffentlichen Konsultation bis sp&#228;testens 30. Juni 2011 dar&#252;ber Bericht. Dabei soll die Kommission auch andere Methoden als die Preisregulierung, die dazu eingesetzt werden k&#246;nnten, einenwettbewerbsbestimmten Roaming — Binnenmarkt herbeizuf&#252;hren eingehend pr&#252;fen, damit die Preisregulierung gegebenfalls nach Ende  2012 beendet werden kann. Schon vor dem Hintergrnud fortschreitender technologischer Entwicklungen ist dies begr&#252;&#223;enswert.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die Roaming-Website der Europ&#228;ischen Kommission mit Beispielen f&#252;r die in den einzelnen L&#228;ndern praktizierten Roamingentgelte finden Sie <a href="http://ec.europa.eu/roaming &lt;http://ec.europa.eu/roaming&gt;">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2009:167:0012:0023:DE:PDF">Roaming Verordnung vom 18. Juni 2009</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Pressemitteilungen von Alexander Alvaro, MdEP:</p>
<p><a href="http://www.alexander-alvaro.de/archives/1159/alvaro-roamingsozialismus-ist-unverstaendlich">Alvaro: “Roamingsozialismus ist unverst&#228;ndlich”</a></p>
<p><a href="http://www.alexander-alvaro.de/archives/1161/alvaro-eu-sozialismus-im-mobilfunk">Alvaro: „EU-Sozialismus im Mobilfunk“</a></p>
<p>Weitere Pressever&#246;ffentlicheungen finden sie <a href="http://news.google.de/archivesearch?pz=1&amp;cf=all&amp;ned=de&amp;hl=de&amp;q=alexander+alvaro+%22roaming%22">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
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		<item>
		<title>Digitale Agenda</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 10:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SvenGoergens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Digitale Agenda f&#252;r Europa ist eine der sieben Leitinitiativen der Strategie Europa 2020, die aufgestellt wurde, um die grundlegende Rolle zu definieren, die dem Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zukommen muss, wenn Europa seine ehrgeizigen Ziele f&#252;r 2020 verwirklichen will. In Europa nutzen t&#228;glich mehr als 250 Millionen Menschen das Internet und fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Digitale Agenda f&#252;r Europa ist eine der sieben Leitinitiativen der <a href="http://ec.europa.eu/eu2020/index_de.htm" target="_blank">Strategie Europa 2020</a>, die aufgestellt wurde, um die grundlegende Rolle zu definieren, die dem Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zukommen muss, wenn Europa seine ehrgeizigen Ziele f&#252;r 2020 verwirklichen will. In Europa nutzen t&#228;glich mehr als 250 Millionen Menschen das Internet und fast alle Europ&#228;er besitzen ein Mobiltelefon. Gleichzeitig erwirtschaftet der IKT-Sektor einen j&#228;hrlichen Marktvolumen von rund 660 Milliarden EUR.</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder &#8211; sei es als B&#252;rger, Verbraucher oder Arbeitnehmer  &#8211; m&#246;chte jedoch die neuen digitalen Angebote nutzen k&#246;nnen, ohne dass dies durch Datenschutzbedenken und Sicherheitsprobleme, einen unzureichenden Internetzugang, mangelnde Benutzbarkeit, fehlende Kenntnisse oder ungen&#252;gende Barrierefreiheit getr&#252;bt wird. In einem ambitionierten Programm schl&#228;gt die Kommission daher in ihrer Mitteilung zu einer Digitalen Agenda f&#252;r Europa die Verwirklichung des Binnenmarktes auch im IKT Sektor vor.</p>
<p style="text-align: justify;">- Das Internet ist grenzenlos &#8211; Europa bildet noch immer einen Flickenteppich aus nationalen Online-M&#228;rkten</p>
<p style="text-align: justify;">- Europa zieht noch nicht den gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Nutzen aus der Interoperabilit&#228;t</p>
<p style="text-align: justify;">- Wir brauchen verl&#228;&#223;liche Strategien gegen Cyberkriminalit&#228;t</p>
<p style="text-align: justify;">- Gleichzeitig muss der Schutz der Grundrechte der europ&#228;ischen B&#252;rger bez&#252;glich ihrer personenbezogenen Daten und ihrer Privatsph&#228;re gew&#228;hrleistet bleiben</p>
<p style="text-align: justify;">- Weiterhin n&#246;tig ist die fl&#228;chendeckende Einf&#252;hrung und Verbreitung von schnellen Breitbandanschl&#252;ssen f&#252;r alle</p>
<p style="text-align: justify;">- Forschung und Entwicklung im IKT-Bereich darf nicht zu kurz kommen</p>
<p style="text-align: justify;">- genausowenig wie angemessene Ausbildung bzw. Kompetenzbildung, die Integration Behinderter, der Aufbau effizienterer &#246;ffentlicher Dienste oder &#8220;green ICT&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Das heutige EU-Recht garantiert den EU-B&#252;rgern eine Reihe von Rechten, die f&#252;r das digitale Umfeld von Bedeutung sind, z. B. Meinungs- und Informationsfreiheit, Schutz personenbezogener Daten und Wahrung der Privatsph&#228;re, Transparenzanforderungen, Universaldienst f&#252;r Telefon- und funktionale Internetdienste sowie Mindestanforderungen an die Dienstqualit&#228;t. Die europaweite Umsetzung ist jedoch meist sehr unterschiedlich. Gerade in Bezug auf den Schutz pers&#246;nlicher Daten ist es begr&#252;&#223;enswert, dass die Kommission bisher auf die konsequente Umsetzung der bestehenden Gesetze, zumal im neugefassten EU-Rechtsrahmen f&#252;r die elektronische Kommunikation die Verantwortlichkeiten der Netzbetreiber und Diensteanbieter klargestellt werden Dazu geh&#246;rt auch die Verpflichtung, Verst&#246;&#223;e gegen die Sicherheit pers&#246;nlicher Daten zu melden (e-Privacy Richtlinie).</p>
<p style="text-align: justify;">Die FDP wird bei allen Vorschl&#228;gen zur k&#252;nftigen Gestaltung von Gesetzen im Rahmen der Digitalen Agenda darauf achten, dass das Recht auf Privatsph&#228;re und der Schutz der personenbezogenen Daten als Grundrechte in der EU auch online unangefochten bleiben. Besser noch, da der angemessene Schutz der Privatsp&#228;re Vertrauen schafft, sollte sich dies im IKT-Bereich eigentlich als &#8220;added value2 problemlos von selbst durchsetzen. In der Branche wird derzeit an verl&#228;&#223;lichen Systemen gearbeitet, die bereits von vornherein den Schutz personenbezogener Daten garantieren (Privacy by Design). Zwar werden in der Mitteilung der Kommission auch &#8220;abschreckenden Sanktionen&#8221; bei Verst&#246;&#223;en gegen die Sicherheit pers&#246;nlicher Daten oder online-Piraterie erw&#228;hnt; f&#252;r die FDP gilt jedoch nach wie vor der Grundsatz, dass das Sperren von Internetzug&#228;ngen keine Ma&#223;nahme ist, die hier in Betracht gezogen werden darf.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ec.europa.eu/information_society/digital-agenda/index_de.htm">Die Informationsseite der Kommission zur Digitalen Agenda</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ec.europa.eu/information_society/digital-agenda/documents/digital-agenda-communication-de.pdf">Die Mitteilung der Kommission zur Digitalen Agenda</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.liberale.de/wcsite.php?wc_c=4772&amp;wc_id=8682&amp;wc_p=1&amp;wc_lkm=1">Internetsperren zur Sanktion von Urheberrechtsverletzungen kommen f&#252;r die FDP nicht in Frage</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Rat der Europ&#228;ischen Union / Europ&#228;ischer Rat / Europarat</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 09:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SvenGoergens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Rat]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rat der Europ&#228;ischen Union

Der Rat der Europ&#228;ischen Union, auch „Ministerrat“ oder einfach „Rat“ genannt, ist ein Organ der EU, das aus den jeweils zust&#228;ndigen Fachministern der 27 Mitgliedsstaaten gebildet wird. Je nach Sachgebiet tagt er in unterschiedlicher Zusammensetzung, so gibt es den Rat der Au&#223;enminister, in dem etwa Guido Westerwelle mit seinen Kollegen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Der Rat der Europ&#228;ischen Union</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der Rat der Europ&#228;ischen Union, auch „<strong>Ministerrat</strong>“ oder einfach „<strong>Rat</strong>“ genannt, ist ein Organ der EU, das aus den jeweils zust&#228;ndigen Fachministern der 27 Mitgliedsstaaten gebildet wird. Je nach Sachgebiet tagt er in unterschiedlicher Zusammensetzung, so gibt es den Rat der Au&#223;enminister, in dem etwa Guido Westerwelle mit seinen Kollegen und Kolleginnen aus Polen, Frankreich, Irland oder Lettland zusammenkommt, den Rat der Innen- und Justizminister, den Rat der Umweltminister oder auch den Rat der Landwirtschaftsminister.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Jeder Minister handelt im Rat verbindlich f&#252;r seine Regierung. Der Rat der Europ&#228;ischen Union repr&#228;sentiert also die Vertretungen der Mitgliedsstaaten im politischen System der EU.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Zusammen mit dem Europ&#228;ischen Parlament ist der Rat der Gesetzgeber der EU. Je nachdem, zu welchem Sachgebiet Gesetzte erlassen werden, stimmt der Rat mit einfacher Mehrheit, mit qualifizierter Mehrheit – dabei verf&#252;gen die Staaten &#252;ber unterschiedlich viele <a href="http://www.consilium.europa.eu/showPage.aspx?id=242&amp;lang=DE">Stimmen</a> je nach ihrer Bev&#246;lkerungszahl – oder einstimmig (Gemeinsame Au&#223;en- und Sicherheitspolitik) ab. Die Entscheidungen des Europ&#228;ischen Rats basieren auf Gesetzentw&#252;rfen der Europ&#228;ischen Kommission.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der Rat besitzt auch exekutive Vollmachten beim Vollzug der Gesetze. Damit unterst&#252;tzt er die Europ&#228;ische Kommission.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der Rat verf&#252;gt &#252;ber ein Generalsekretariat mit Sitz in Br&#252;ssel. In halbj&#228;hrlichem Wechsel &#252;bt je ein Mitgliedsstaat den <a href="http://www.consilium.europa.eu/showPage.aspx?id=695&amp;lang=de">Ratsvorsitz</a> aus; so l&#246;st Belgien im zweiten Halbjahr 2010 Spanien im Ratsvorsitz ab.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Mehr zum Rat der Europ&#228;ischen Union unter:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.consilium.europa.eu/showPage.aspx?id=242&amp;lang=DE">http://www.consilium.europa.eu/showPage.aspx?id=242&amp;lang=DE</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Europ&#228;ischer Rat</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der Rat der Europ&#228;ischen Union (&#8220;Rat&#8221;) wird aufgrund der Namens&#228;hnlichkeit leicht mit dem Europ&#228;ischen Rat (&#8220;EU-Gipfel&#8221;) verwechselt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mindestens zweimal pro Halbjahr mit den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten zum <a href="http://www.european-council.europa.eu/council-meetings.aspx?lang=de">EU-Gipfel</a> trifft wird diese Zusammenkunft der &#8220;Europ&#228;ische Rat&#8221; genannt, der Europ&#228;ische Rat ist also das Gremium der Staats- und Regierungschefs der Europ&#228;ischen Union.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Europ&#228;ische Rat bestimmt die Leitlinien der europ&#228;ischen Politik und trifft politische Grundsatzentscheidungen (z.B. &#252;ber den Beitritt neuer Mitgliedstaaten oder die Einf&#252;hrung des Euro). Die Details der europ&#228;ischen Gesetzgebung entscheidet dagegen der Ministerrat.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Seit Dezember 2009 ist der Europ&#228;ische Rat auch institutionell verankert:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.european-council.europa.eu/the-president.aspx?lang=de">Herman Van Rompuy</a> ist der  Pr&#228;sident des Europ&#228;ischen Rates; zu seinen Aufgaben geh&#246;rt es, die Tagungen vorzubereiten und zu leiten.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Mehr zum Europ&#228;ischen Rat unter:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.european-council.europa.eu/home-page.aspx?lang=de">http://www.european-council.europa.eu/home-page.aspx?lang=de</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Europarat</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der 1949 gegr&#252;ndete Europarat ist kein Organ der EU, sondern eine internationale Organisation von derzeit 47 europ&#228;ischen Staaten, einschlie&#223;lich Russlands.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Europarat ist ein Forum f&#252;r Debatten &#252;ber allgemeine europ&#228;ische Fragen. Ziel ist die F&#246;rderung des Friedens und der Zusammenarbeit in Gesamteuropa. Bedeutung hat der Europarat  vor allem durch seine Arbeit zur Wahrung der Menschenrechte erlangt. Die Europ&#228;ische Menschenrechtskonvention ist f&#252;r alle Mitgliedstaaten verbindlich und ihre Anerkennung ist die &#8220;Eintrittskarte&#8221; in den Europarat.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Konventionen des Europarats m&#252;ssen einstimmig verabschiedet werden. Sie erlangen in den Mitgliedstaaten nur dann G&#252;ltigkeit, wenn sie dort ratifiziert werden.  Der E. hat bislang 196 Konventionen verabschiedet.</p>
<p style="text-align: justify;">Sitz des Europarates ist Stra&#223;burg. Kontrollorgan ist der Europ&#228;ische Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Mehr zum Europarat unter: <a href="http://www.coe.int/DefaultDE.asp">http://www.coe.int/DefaultDE.asp</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Presseschau zur SWIFT-Entscheidung</title>
		<link>http://www.alexander-alvaro.de/archives/678/presseschau-zur-swift-entscheidung</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 08:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SvenGoergens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerrechte/Inneres]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[SWIFT]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier finden Sie aktuelle Presseartikel zur SWIFT Entscheidung im Juli 2010:
EU-Parlament entscheidet &#252;ber SWIFT-Abkommen &#8211; Tagesschau.de 8.7.2010
Freude am Mitregieren &#8211; FAZ.net 8.7.2010
Die Angst vor den Daten &#8211; Tagesspiegel.de 8.7.2010
Swift setzt neue Ma&#223;st&#228;be Das Europaparlament hat beim Bankdatenaustausch mit den USA erstmals seine neue Macht genutzt. Das sollte es auch k&#252;nftig tun. /  von Alexander [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier finden Sie aktuelle Presseartikel zur SWIFT Entscheidung im Juli 2010:</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/ausland/swift166.html">EU-Parlament entscheidet &#252;ber SWIFT-Abkommen &#8211; Tagesschau.de 8.7.2010</a></p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub99C3EECA60D84C08AD6B3E60C4EA807F/Doc~E622A8E886A654D20A2CD9FDFB0187613~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Freude am Mitregieren &#8211; FAZ.net 8.7.2010</a></p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/die-angst-vor-den-daten/1878836.html">Die Angst vor den Daten &#8211; Tagesspiegel.de 8.7.2010</a></p>
<p><a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:bankdaten-swift-setzt-neue-massstaebe/50139736.html">Swift setzt neue Ma&#223;st&#228;be Das Europaparlament hat beim Bankdatenaustausch mit den USA erstmals seine neue Macht genutzt. Das sollte es auch k&#252;nftig tun. /  von Alexander Alvaro &#8211; FTD 6.7.2010</a></p>
<p>Hier finden Sie Presseartikel zur SWIFT-Entscheidung Februar 2010:</p>
<p><a href="http://www.alexander-alvaro.de/wp-content/uploads/2010/02/Bis-zur-letzten-Stimme-FTD-12.2.2010.pdf">Bis zur letzten Stimme &#8211; FTD 12.2.2010</a></p>
<p><a href="http://www.alexander-alvaro.de/wp-content/uploads/2010/02/EU-Parlament-schmerttert-SWIFT-Plan-ab-FTD-12-14.2.2010.pdf">EU Parlament schmerttert SWIFT Plan ab &#8211; FTD 12-14.2.2010</a></p>
<p><a href="http://www.alexander-alvaro.de/wp-content/uploads/2010/02/Europas-neue-Machthaber-FTD-12.2.2010.pdf">Europas neue Machthaber &#8211; FTD 12.2.2010</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>ALVARO: Parlament erzielt Durchbruch bei SWIFT-Abkommen</title>
		<link>http://www.alexander-alvaro.de/archives/1135/alvaro-parlament-erzielt-durchbruch-bei-swift-abkommen</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 12:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SvenGoergens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[SWIFT]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Nach z&#228;hen Verhandlungen hat das Europ&#228;ische Parlament beim neuen SWIFT-Abkommen einen Durchbruch erzielt. Das Europ&#228;ische Parlament hat konstruktiv eine L&#246;sung herbeigef&#252;hrt, die den Anspr&#252;chen nach Sicherheit aber auch der Freiheit und Privatsph&#228;re der EU-B&#252;rger Rechnung tr&#228;gt“, erkl&#228;rt Alexander Alvaro, innenpolitischer Sprecher der FDP im Europ&#228;ischen Parlament und Berichterstatter des Europ&#228;ischen Parlaments zum geplanten SWIFT-Abkommen.
„Wir haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nach z&#228;hen Verhandlungen hat das Europ&#228;ische Parlament beim neuen SWIFT-Abkommen einen Durchbruch erzielt. Das Europ&#228;ische Parlament hat konstruktiv eine L&#246;sung herbeigef&#252;hrt, die den Anspr&#252;chen nach Sicherheit aber auch der Freiheit und Privatsph&#228;re der EU-B&#252;rger Rechnung tr&#228;gt“, erkl&#228;rt Alexander Alvaro<span id="more-1135"></span>, innenpolitischer Sprecher der FDP im Europ&#228;ischen Parlament und Berichterstatter des Europ&#228;ischen Parlaments zum geplanten SWIFT-Abkommen.</p>
<p>„Wir haben uns mit unseren Vorschl&#228;gen erfolgreich durchsetzen k&#246;nnen und haben f&#252;r die bekannten Probleme rechtsverbindliche L&#246;sungen erzielen k&#246;nnen. So wird in Zukunft ein europ&#228;ischer Beamter vor Ort in den USA jeden Datenzugriff kontrollieren und gegebenenfalls blockieren k&#246;nnen. Um langfristig auch auf diesen Behelf einer &#220;berwachung verzichten zu k&#246;nnen, konnte das Parlament eine rechtsverbindliche Zusage der Kommission und des Rates erwirken, wonach in den kommenden Jahren eine europ&#228;ische L&#246;sung f&#252;r die Extrahierung der Daten geschaffen wird. Erst durch diese Zusage wird eine &#220;bermittlung der Massendaten in die USA mittelfristig beendet werden k&#246;nnen.“</p>
<p>„Die erzielten Resultate sind einmalig in der Geschichte des Europ&#228;ischen Parlamentes. Wir haben das erste Mal erreicht, dass ein europ&#228;ischer Beamter in den USA die Amtshandlungen amerikanischer Dienste &#252;berwachen und berichtigen k&#246;nnen wird. Zudem hat das EP zum ersten Mal eine eigene Formulierung in eine Ratsentscheidung einf&#252;gen k&#246;nnen, was nicht nur die Rechtsverbindlichkeit garantiert, sondern auch f&#252;r die zuk&#252;nftige EU-Gesetzgebung neue Ma&#223;st&#228;be setzt“, so Alvaro abschlie&#223;end.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Beitritt der EU zur Europ&#228;ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) des Europarates</title>
		<link>http://www.alexander-alvaro.de/archives/1119/der-beitritt-der-eu-zur-europaeischen-menschenrechtskonvention-emrk-des-europarates</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 09:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SvenGoergens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Vertrag von Lissabon erreicht der Schutz der Grundrechte in der Europ&#228;ischen Union eine neue Qualit&#228;t. Neben der neu erworbenen Rechtspers&#246;nlichkeit der EU erlangt nun auch die Grundrechtecharta Rechtsverbindlichkeit. Die EU hat die M&#246;glichkeit, k&#252;nftig selbst v&#246;lkerrechtlich bindende Vertr&#228;ge zu schlie&#223;en und internationalen Organisationen beizutreten. 
Die Rechtspers&#246;nlichkeit der EU ist die Voraussetzung f&#252;r den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit dem Vertrag von Lissabon erreicht der Schutz der Grundrechte in der Europ&#228;ischen Union eine neue Qualit&#228;t. Neben der neu erworbenen Rechtspers&#246;nlichkeit der EU erlangt nun auch die Grundrechtecharta Rechtsverbindlichkeit. <span style="font-family: Arial;">Die EU hat die M&#246;glichkeit, k&#252;nftig selbst v&#246;lkerrechtlich bindende Vertr&#228;ge zu schlie&#223;en und internationalen Organisationen beizutreten.</span> <!--EndFragment--></p>
<p style="text-align: justify;">Die Rechtspers&#246;nlichkeit der EU ist die Voraussetzung f&#252;r den Beitritt der EU zur Europ&#228;ischen Menschenrechtskonvention (EMRK), der im Vertrag von Lissabon in Art. 6 Abs.2 EUV enthalten ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Die EMRK wurde 1950 durch die Mitglieder des neu gegr&#252;ndeten Europarats unterzeichnet und trat am 3. September 1953 in Kraft. Der Europarat (Council of Europe, COE) mit Sitz in Stra&#223;burg wurde im Jahre 1949 gegr&#252;ndet und ist eine internationale Organisation mit nunmehr 47 Mitgliedsstaaten, die auch alle Mitglieder der EU umfasst.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Europ&#228;ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) sind die Menschenrechte und Grundfreiheiten verankert. Die EMRK ist ein v&#246;lkerrechtlicher Vertrag, durch den die Regierungen f&#252;r Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung gezogen werden k&#246;nnen. Missachtet ein Staat die in der Konvention verankerten Rechte, kann jeder, der der Gerichtsbarkeit einer der Vertragsparteien unterliegt, nach Aussch&#246;pfung aller innerstaatlichen Rechtsbehelfe vor dem Europ&#228;ischen Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte in Stra&#223;burg Beschwerde gegen eine Vertragspartei f&#252;hren.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Beitritt zur EMRK erg&#228;nzt das EU-Grundrechtsschutzsystem und hat daher f&#252;r EU-B&#252;rger und jede in der Union lebende Person eine gro&#223;e Bedeutung.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum einen unterwirft die EU durch diesen Beitritt ihr ganzes Handeln einer externen gerichtlichen Begutachtung und Kontrolle in Bezug auf die Wahrung der Menschenrechte, was der EU-Politik nach innen wie auch nach au&#223;en mehr Glaubw&#252;rdigkeit verschafft.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum anderen &#8211; und das ist f&#252;r jeden B&#252;rger in praktischer Hinsicht wichtig &#8211; weil die EMRK jedem, der sich seinen Grundrechten verletzt sieht, ein weiteres Rechtsmittel an die Hand gibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Beitrittsabkommen erfordert gem&#228;&#223; Artikel 218 Abs.8 AEUV einen einstimmigen Beschluss des Rates. Au&#223;erdem m&#252;ssen alle 47 Vertragsparteien der EMRK dem Abkommen gem&#228;&#223; ihren jeweiligen verfassungsrechtlichen Vorschriften zustimmen. Im selben Artikel ist au&#223;erdem geregelt, dass der Rat die Zustimmung des Europ&#228;ischen Parlaments zum Abschluss des Beitrittsabkommens einholen muss und dass das Europ&#228;ische Parlament in jeder Phase der Verhandlungen umfassend informiert werden muss.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">F&#252;r weiterf&#252;hrende Informationen:</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.europarl.europa.eu/parliament/public/staticDisplay.do?language=DE&amp;id=69">Das Parlament und die Menschenrechte</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=REPORT&amp;reference=A7-2010-0144&amp;language=DE">Entschlie&#223;ung des Europ&#228;ischen Parlaments vom 19. Mai 2010 zu den institutionellen Aspekten des Beitritts der Europ&#228;ischen Union zur Europ&#228;ischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.europarl.europa.eu/charter/pdf/text_de.pdf">Grundrechtecharta der Europ&#228;ischen Union</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.coe.int/t/d/menschenrechtsgerichtshof/">Europ&#228;ischer Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte in Stra&#223;burg</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.coe.int/DefaultDE.asp">Europarat in Stra&#223;burg</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://eur-lex.europa.eu/JOHtml.do?uri=OJ:C:2010:083:SOM:DE:HTML">Vertrag von Lissabon</a></p>
<p><a href="http://conventions.coe.int/Treaty/ger/Treaties/Html/005.htm">Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten in der Fassung des Protokolls Nr. 11</a></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
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		<title>Vorratsdatenspeicherung</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 12:50:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SvenGoergens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerrechte/Inneres]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vorratsdatenspeicherung zum Zweck der Verh&#252;tung und Verfolgung von schweren Straftaten bezeichnet die Verpflichtung der Anbieter von Telekommunikationsdiensten zur Registrierung von elektronischen Kommunikationsvorg&#228;ngen, ohne dass ein Anfangsverdacht oder eine konkrete Gefahr besteht.
Das Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. M&#228;rz 2010, dass die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Vorratsdatenspeicherung zum Zweck der Verh&#252;tung und Verfolgung von schweren Straftaten bezeichnet die Verpflichtung der Anbieter von Telekommunikationsdiensten zur Registrierung von elektronischen Kommunikationsvorg&#228;ngen, ohne dass ein Anfangsverdacht oder eine konkrete Gefahr besteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. M&#228;rz 2010, dass die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten s&#228;mtlicher Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Ma&#223;nahmen zur Datensicherheit vorsehe und hat zudem die H&#252;rden f&#252;r den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen L&#246;schung der bis dahin gesammelten Daten. Es stellte jedoch fest, dass die Vorratsdatenspeicherung unter sch&#228;rferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufm&#246;glichkeiten f&#252;r die Sicherheitsbeh&#246;rden grunds&#228;tzlich zul&#228;ssig sei.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der Vorschlag des Rates in der dritten S&#228;ule fand keine Mehrheit im Rat. Parlament und Kommission bezweifelten die Wahl der Rechtsgrundlage.</p>
<p style="text-align: justify;">Daraufhin wurde ein Vorschlag im Mitentscheidungsverfahren durch die Kommission im September 2005 vorgelegt. Zwischen Erstellung des Richtlinienentwurfs und der entscheidenden Lesung lagen drei Monate; Es war bis dato das schnellste Gesetzgebungsverfahren der EU-Geschichte und stand am 14. Dezember 2005 zur Abstimmung im Plenum. Der Richtlinienvorschlag wurde mit 378 Stimmen angenommen, wobei der angenommene Text aus den &#196;nderungsvorschl&#228;gen des Rates, eingebracht als &#196;nderungsantr&#228;ge der Christdemokraten und Sozialisten, besteht. Alexander Alvaro wollte dies als Berichterstatter nicht verantworten und zog seinen Namen von dem Bericht zur&#252;ck. Die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung (2006/24/EG) ist am 13. April 2006 im Amtsblatt der Europ&#228;ischen Union ver&#246;ffentlicht worden. Sie trat am 3. Mai 2006 in Kraft und sollte bis zum 15. September 2007 umgesetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die  EU-Richtlinie aus dem Jahr 2006 verlangt von jedem EU-Mitgliedsstaat, Telefon- und Internetanbieter zu verpflichten,  Informationen &#252;ber s&#228;mtliche Verbindungen ihrer Kunden  aufzuzeichnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis Anfang 2008 hatten nur acht von 27 EU-Mitgliedstaaten die Richtlinie umgesetzt. Alvaro wurde Ende 2008 in die Expertengruppe der Kommission zur Evaluierung der Vorratsdatenspeicherung berufen, deren Ergebnisse in die &#220;berarbeitung der Vorratsdatenspeicherung einflie&#223;en sollen. Die Kommission muss dem Europa-Parlament und dem Ministerrat im September 2010 eine Bewertung zur praktischen Anwendung des EU-Gesetzes vorlegen, auf deren Grundlage dann weitere Schritte beschlossen werden k&#246;nnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Im September 2009 entschied der  Verfassungsgerichtshof Rum&#228;niens, dass eine solche allgemeine  Vorratsdatenspeicherung gegen das &#8220;Recht auf Achtung der  Privatsph&#228;re, der Kor¬respondenz und der freien Meinungs&#228;u&#223;erung&#8221; versto&#223;e.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 2. M&#228;rz 2010 hat, wie gesagt, das Bundesverfassungsgericht auf  die Beschwerden von &#252;ber 34.000 B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern die deutschen Vorschriften zur Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten f&#252;r verfassungswidrig und nichtig erkl&#228;rt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die EU-Kommission pr&#252;ft derzeit eine &#196;nderung der EU-Richtlinie zur  Vorratsdatenspeicherung.</p>
<p style="text-align: justify;">Der  FDP-Bundesparteitag beschloss am 25. April 2010 unter anderem  auf Antrag der Bundesjustizministerin und Alexander Alvaro, es d&#252;rfe &#8220;nicht vom Grundsatz abger&#252;ckt  werden, der f&#252;r den Rechtsstaat konstitutiv ist, dass mit staatlicher &#220;berwachung und Verfolgung nur derjenige rechnen muss,  gegen den ein Verdacht vorliegt. Eine anlasslose &#220;berwachung aller  B&#252;rgerinnen und B&#252;rger unabh&#228;ngig von einem Verdacht wie durch die  Vorratsdatenspeicherung widerspricht diesem Grundsatz. Die FDP setzt  sich daher daf&#252;r ein, dass die Ermittlungsbeh&#246;rden personell und  s&#228;chlich besser ausgestattet werden&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">N&#252;tzliche Texte:</p>
<p><a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2006:105:0054:0063:DE:PDF">Richtlinie 2006/24/EG des Europ&#228;ischen Parlaments und des Rates vom 15. M&#228;rz 2006 &#252;ber die Vorratsspeicherung von Daten, die bei der Bereitstellung &#246;ffentlich zug&#228;nglicher elektronischer Kommunikationsdienste oder &#246;ffentlicher Kommunikationsnetze erzeugt oder verarbeitet werden, und zur &#196;nderung der Richtlinie 2002/58/EG</a></p>
<p><a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+CRE+20051214+ITEM-009+DOC+XML+V0//DE&amp;language=DE&amp;query=INTERV&amp;detail=3-077">14.12. 2005 Nach der Plenarabstimmung zieht Alexander Alvaro seinen Namen zur&#252;ck</a></p>
<p><a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+CRE+20051214+ITEM-009+DOC+XML+V0//DE&amp;language=DE&amp;query=INTERV&amp;detail=3-075">14.12. 2005 Plenarrede vor der Abstimmung zur Vorratsdatenspeicherung</a></p>
<p><a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+CRE+20051213+ITEM-055+DOC+XML+V0//DE&amp;language=DE&amp;query=INTERV&amp;detail=2-207">13. 12. 2005 Plenarrede von Alexander Alvaro vor der Abstimmung zur Vorratsdatenspeicherung</a></p>
<p><a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A6-2005-0365+0+DOC+XML+V0//DE&amp;language=DE">Bericht von Alexander Alvaro vom 28.11.2005 &#252;ber den Vorschlag f&#252;r eine Richtlinie des Europ&#228;ischen Parlaments und des Rates &#252;ber die Vorratsspeicherung von Daten, die bei der Bereitstellung &#246;ffentlicher elektronischer Kommunikationsdienste verarbeitet werden, und zur &#196;nderung der Richtlinie 2002/58/EG (KOM(2005)0438 – C6-0293/2005 – 2005/0182(COD))</a></p>
<p><a href="http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2004_2009/documents/pr/583/583793/583793de.pdf">Berichtsentwurf von Alexander Alvaro vom 19.10. 2005</a>, wie er in der LIBE Sitzung vom 23.11. 2005 zur Abstimmung stand. S&#228;mtliche &#196;nderungsantr&#228;ge und Stellungnahmen sind unter <a href="http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2004_2009/organes/libe/libe_20051123_1500.htm">Tagesordnungspunkt 16</a> einzusehen.</p>
<p><a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A6-2005-0174+0+DOC+XML+V0//DE&amp;language=DE">Bericht von Alexander Alvaro vom 31. 5. 2005  &#252;ber die Initiative der Franz&#246;sischen Republik, Irlands, des K&#246;nigreichs Schweden und des Vereinigten K&#246;nigreichs f&#252;r einen Rahmenbeschluss des Rates &#252;ber die Vorratsspeicherung von Daten, die in Verbindung mit der Bereitstellung &#246;ffentlicher elektronischer Kommunikationsdienste verarbeitet und aufbewahrt werden, oder von Daten, die in &#246;ffentlichen Kommunikationsnetzen vorhanden sind, f&#252;r die Zwecke der Vorbeugung, Unter¬suchung, Feststellung und Verfolgung von Straftaten, einschlie&#223;lich Terrorismus  (8958/2004 – C6-0198/2004 – 2004/0813(CNS))</a></p>
<p><a href="http://www.scribd.com/doc/30950035/Data-Retention-Challenge-Judgment-re-Preliminary-Reference-Standing-Security-for-Costs">Urteil des Irischen High Court vom 05.05.2010</a></p>
<p><a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/342/79/">Urteil des Verfassungsgerichtshofs Rum&#228;niens</a></p>
<p><a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/RoomDocumentEvaluationDirective200624EC.pdf">Evaluierung der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung</a></p>
<p><a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/DR-consult/de_ms_de.pdf">Stellungnahme Deutschlands zur EU-Richtlinie</a></p>
<p><a href="http://parteitag.fdp.de/files/47/Beschluss-rechtspolitik_l2.pdf">Beschluss des FDP-Bundesparteitags zur Vorratsdatenspeicherung</a></p>
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